Das Festwochenende in Nußbach war ein echtes Highlight für die Gemeinde! Vom 27. bis zum 29. Juni wurde der Sportplatz zum Schauplatz eines bunten Treibens, das die Herzen der Anwesenden höherschlagen ließ. Bürgermeister Sven Ketterer gab dem Fest mit seinen einleitenden Worten den perfekten Startschuss und lobte die akribischen Vorbereitungen, die in den Wochen zuvor getroffen wurden. Ein ganz besonderer Moment war der Fassanstich, den Ortsvorsteher Heinz Hettich in feierlichem Rahmen durchführte – und das auch noch anlässlich seines 25-jährigen Amtsjubiläums! Man konnte förmlich die Freude in der Luft spüren.

Die Freiwillige Feuerwehr Blankenberg war ebenfalls Teil des Geschehens und erhielt viel Applaus für ihren unermüdlichen Einsatz. Über 30 Feuerwehren aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis und Umgebung reihten sich ein in den Festzug, der nostalgische Fahrzeuge präsentierte, die die Geschichte des Brandschutzes lebendig werden ließen. Das Seniorenblasorchester des Schwarzwald-Baar-Kreises eröffnete den Unterhaltungsnachmittag, während der Musikverein Schonach mit seinen Klängen die Gäste auf dem Festgelände in eine fröhliche Stimmung versetzte. Man konnte die Vorfreude förmlich riechen!

Unterhaltung und Gemeinschaft

Am Abend wurde es dann richtig lebhaft: Die Brass Party mit den Brasserfällen und der Brass-Band „Brotäne Herdepfel“ sorgte für tolle Stimmung. Das Blaulicht-Zelt mit DJ-Musik lockte die Feiernden, die bis in die späten Stunden das Tanzbein schwenkten. Und während draußen die Feierlichkeiten in vollem Gange waren, wurde im Festzelt das neue Rüstlöschfahrzeug und ein Kommandofahrzeug gesegnet – ein wichtiger Schritt für die Feuerwehr, die ihr 122-jähriges Bestehen feierte. Das Fest war nicht nur ein Fest für die Feuerwehr, sondern auch ein Zeichen der Gemeinschaft, die hier in Nußbach herrscht.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Glaubens und der Wertschätzung. Pfarrer Thomas Mitzkus leitete den Festgottesdienst, der die wichtige Arbeit der Feuerwehr würdigte. Der Einzug der Fahnenträger war ein bewegender Augenblick, musikalisch umrahmt von der Trachtenkapelle Nußbach. Man fühlte sich irgendwie verbunden mit der Geschichte der Feuerwehr – die reicht schließlich bis in die Römerzeit zurück! Wer hätte gedacht, dass bereits im Römischen Reich eine Art Feuerwehr mit 600 Sklaven existierte, um der Brandgefahr Herr zu werden?

Tradition und Fortschritt

Im Mittelalter waren die Gemeinden verpflichtet, für den Brandschutz zu sorgen, was die Bedeutung der Feuerwehr umso mehr unterstreicht. Die Entwicklung von der einfachen Eimertechnik hin zu modernen Feuerlöschverordnungen im 13. und 14. Jahrhundert zeigt, wie wichtig und notwendig organisierter Brandschutz ist. Der Einsatz von Handpumpen hielt bis ins 20. Jahrhundert an, bis schließlich der Verbrennungsmotor die Ausrüstung revolutionierte. Die Freiwillige Feuerwehr Nußbach ist also Teil einer langen Tradition, die sich durch Fortschritt und Gemeinschaftsgeist auszeichnet.

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Die Besucher lobten die Organisation und den Erfolg des Festes in den höchsten Tönen. Abteilungsleiter Patrick Hettich war sichtlich erleichtert über den guten Verlauf – kein Wunder bei so viel Herzblut, das in die Vorbereitung geflossen war! Und auch die größte Besuchergruppe durfte sich über ein Bierfass freuen – ein kleiner Anreiz, der sicher viele animierte, sich zu versammeln und gemeinsam zu feiern. Es war ein Fest, das die Gemeinschaft stärkte und die Tradition der Feuerwehr hochhielt, und ehrlich gesagt, wir können es kaum erwarten, was das nächste Jubiläum bringen wird!