Heute ist der 1.07.2026 und während die Sonne über Rottweil aufgeht, kündigt sich eine spannende Zeit für die Radiolandschaft in Deutschland an. Deutschlandradio hat große Pläne, um die Digitalisierung des Hörfunks voranzutreiben. Bis 2026 sollen elf neue DAB+ Anlagen in Betrieb genommen werden, was die Anzahl der DAB+ Senderstandorte auf insgesamt 193 erhöhen wird. Eine echte Wende, wenn man bedenkt, wie lange der UKW-Empfang die Audiowelt dominiert hat!

Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme des Standorts in Rottweil-Deilingen Ende Juni, geht es jetzt weiter. Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Sachsen und Schleswig-Holstein haben alle ihren Anteil an neuen DAB+ Standorten. Das bedeutet: mehr Sender und damit mehr Auswahl für die Hörer! Wer hätte gedacht, dass die Radiowelt so dynamisch sein kann?

Ein Abschied von UKW

Am 30. Juni 2023 wurde in einigen Regionen mit gutem Digitalradioempfang die UKW-Ausstrahlung von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur eingestellt. Das klingt wie das Ende einer Ära, oder? Die betroffenen UKW-Frequenzen – von Ansbach bis Rottweil – sind nun Geschichte, während die digitale Zukunft weiter voranschreitet. Wer jetzt noch in diesen Frequenzen sucht, wird leider nicht fündig werden. Aber keine Panik, Deutschlandfunk ist weiterhin über andere Frequenzen wie 97,2 MHz in Rosenheim verfügbar!

Der DAB+ Netzausbau geht seit 2018 zügig voran, und das bringt nicht nur klare Empfangsqualität, sondern auch eine breite Palette an Zusatzdiensten mit sich. Interessanterweise nutzen mittlerweile über 80 Millionen Menschen in Deutschland DAB+. Das sind mehr als 92% der Bevölkerung! Stellt euch das mal vor, das ist wie ein riesiges, gemeinsames Radio-Hören. Die flächendeckende Versorgung für mobilen Empfang liegt bei über 98%, und auf den Autobahnen sind es sogar über 99%. Ein echter Fortschritt für alle Pendler und Reisenden!

Ein Blick in die Zukunft

Die digitale Revolution im Radio hat nicht nur Auswirkungen auf die Sender, sondern auch auf die Hörer. Studien zeigen, dass die Nutzung von DAB+ stetig zunimmt. Im Jahr 2025 hörten bereits 32,9% der Bevölkerung über DAB+. Besonders die Altersgruppe der 30- bis 59-Jährigen hat den digitalen Empfang für sich entdeckt. In dieser Altersgruppe nutzen bereits 39,9% DAB+, das ist ein deutlicher Anstieg zum Vorjahr. Das zeigt, dass die Menschen bereit sind, sich auf neue Technologien einzulassen.

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Ein weiteres spannendes Detail: 1,7 Millionen Menschen hören werktags Programme, die nur über DAB+ verfügbar sind. Das ist eine beachtliche Zahl, die zeigt, dass die Hörer die Vorteile des digitalen Radios schätzen. Die lokalen Radiosender, die ohne UKW-Verbreitung auskommen, erreichen täglich 284.000 Hörer – ein Anstieg von 23% im Vergleich zum Vorjahr. Wahnsinn, oder?

Schleswig-Holstein ist bereits dabei, die Umstellung auf DAB+ schrittweise bis 2031 abzuschließen. Viele Sender, darunter RADIO BOB! und N-JOY, haben ihre UKW-Verbreitung eingestellt. Sogar große Anbieter wie Klassik Radio und egoFM ziehen nach und setzen ganz auf die digitale Zukunft. Das alles ist Teil eines größeren Trends: Bis Ende 2025 sollen bundesweit bis zu 100 UKW-Sendeanlagen abgeschaltet werden. Es ist schon ein bisschen verrückt, wenn man darüber nachdenkt.

Für die, die noch unsicher sind: Weitere Informationen zu DAB+ und Empfangsprognosen findet ihr unter www.dabplus.de/wechsel. Die digitale Zukunft des Radios ist da, und sie bringt frischen Wind in unsere Hörgewohnheiten!

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