Hitze, Hürden und Hoffnungen: Ein Blick auf die 20. „starter”-Ausbildungsmesse in Rottweil
Heute, am 29.06.2026, fand in der Rottweiler Stadthalle die 20. „starter”-Ausbildungsmesse statt. Ein Event, das sich über die Jahre zu einem festen Bestandteil der Region entwickelt hat. Trotz der drückenden Hitze, die uns alle ins Schwitzen brachte – und das nicht nur wegen der Aufregung – war die Messe an beiden Tagen gut besucht. Die Organisatorin Bettina Weigl und die Aussteller waren sichtlich erfreut über den starken Andrang, besonders am Samstag, als viele Familien die Gelegenheit nutzten, sich über Berufsmöglichkeiten zu informieren.
Die Hitze stellte zwar eine Herausforderung dar, aber die Aussteller hatten vorgesorgt. Kühle Getränke, Slush und Eis sorgten für ein wenig Erfrischung und halfen, die Gemüter zu kühlen. Man kann sagen, dass die Besucherzahl die Erwartungen übertroffen hat, was die Unternehmensvertreter, wie Andreas Bitzer von Kern-Liebers, positiv überraschte. „Wir hätten nicht gedacht, dass so viele Leute kommen, bei diesen Temperaturen!“, bemerkte er mit einem Lächeln.
Qualitative Gespräche und Praktikavereinbarungen
Die Gespräche, die an den Ständen stattfanden, waren nicht nur zahlreich, sondern auch von hoher Qualität. Viele junge Menschen zeigten Interesse an den Ausbildungsplätzen und Praktika, die direkt vor Ort vereinbart werden konnten. Es war ein reger Austausch, der nicht nur den Ausstellern, sondern auch den Besuchern wertvolle Einblicke bot. Die Vertreter des Handwerks betonten die Wichtigkeit, eigene Talente zu entdecken – ein Punkt, der bei vielen jungen Menschen offensichtlich ankam. Man konnte die Neugier und das Interesse in den Augen der Jugendlichen förmlich spüren.
Ein ganz besonderer Anblick war die „Jubiläumswand”, die hunderte Fotos dokumentierte und die positive Entwicklung der Messe über die Jahre zeigte. So wurde nicht nur die Geschichte erzählt, sondern auch die Gemeinschaft gefeiert. Bettina Weigl führte durchgehend einen Austausch mit den Ausstellern. Ihre positive Bilanz war mehr als nur ein Lippenbekenntnis: Sie spürte die Begeisterung und den Zusammenhalt, die in der Luft lagen.
Interaktive Elemente und Familienfreundlichkeit
Die Aussteller ließen sich etwas einfallen, um die Messe noch attraktiver zu gestalten. Interaktive Elemente an den Ständen weckten das Interesse der Besucher und machten die Erkundung der verschiedenen Berufe zu einem Erlebnis. Das Engagement der Aussteller war unübersehbar; sie wollten nicht nur informieren, sondern auch begeistern. Und das funktionierte! Viele Familien waren am Samstag vor Ort und das rege Treiben zeugte von einem lebhaften Austausch.
Die „starter”-Ausbildungsmesse hat sich als Plattform für Dialog und Interaktion etabliert, die weit über das bloße Informieren hinausgeht. Es war ein Ort, an dem Träume von der beruflichen Zukunft Gestalt annehmen konnten – auch wenn die Hitze einem manchmal den Schweiß auf die Stirn trieb. Aber in so einer Atmosphäre, in der man die Leidenschaft für die berufliche Ausbildung spüren konnte, war das einfach nebensächlich.
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