Junge Stimmen für ein starkes Europa: Kreativität im Europäischen Wettbewerb 2023
Im Ortenaukreis ist es wieder einmal so weit: Junge Talente aus der Region haben beim 73. Europäischen Wettbewerb ihre kreativen Stimmen erhoben. Unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“ haben Schülerinnen und Schüler ihre Gedanken zu Themen wie Menschenrechten, Gleichberechtigung und gesellschaftlichem Zusammenhalt in Form von Gemälden, Songs, Gedichten und Kurzfilmen ausgedrückt. Insgesamt wurden sage und schreibe 385 Teilnehmer für ihre Arbeiten ausgezeichnet, was zeigt, dass das Interesse an diesen essenziellen Themen lebendig und vielfältig ist.
Ein kleiner Blick auf die Zahlen: Über 1.200 Schülerinnen und Schüler aus dem Ortenaukreis und dem Landkreis Emmendingen haben sich an diesem beeindruckenden Wettbewerb beteiligt. Die Verleihung der Preise, die von Landrat Thorsten Erny und Emmendingens Landrat Hanno Hurth überreicht wurden, war ein Fest der Kreativität und des Engagements. Moderiert von Markus Knoll von Hitradio Ohr, konnten die Anwesenden die beeindruckenden Ergebnisse bewundern – 292 Ortspreise, 67 Landespreise und 26 Bundespreise wurden vergeben. Ein echtes Zeichen für die Bedeutung, die diese Themen für unsere junge Generation haben.
Kreativität trifft auf aktuelle Herausforderungen
Die Themen des Wettbewerbs sind nicht nur akademische Übung, sondern spiegeln die Realität wider, in der wir leben. Wirtschaftliche Fragestellungen sind allgegenwärtig – sei es beim Einkaufen, Tauschen oder beim Planen der eigenen Zukunft. Die Schülerinnen und Schüler wurden ermutigt, über den Wert von Produkten und die Herkunft zu reflektieren. Herausforderungen wie fairer Handel und nachhaltiges Leben sind zentrale Punkte, die sie in ihre Arbeiten einfließen ließen. Hier wird klar: Die Auseinandersetzung mit diesen Themen ist nicht nur für die Teilnehmenden wichtig, sondern für uns alle.
Die Einladungen zur Mitgestaltung waren breit gefächert. Ideen zu Produkten, Wert, Reichtum ohne Geld und die Vorstellung einer gerechten, nachhaltigen Zukunft waren gefordert. Die Frage „Was kostet die Zukunft?“ und „Was ist sie wert?“ hat sicherlich viele Köpfe zum Nachdenken angeregt. Das zeigt, wie stark die jungen Menschen bereit sind, sich mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen und Lösungen zu finden. Ihre Antworten kamen in Form von kreativen Beiträgen – und die Vielfalt der Ausdrucksformen war einfach beeindruckend.
Ein Blick nach vorne: Der nächste Wettbewerb
Der 73. Runde des Europäischen Wettbewerbs, der im Schuljahr 2025/26 startet, wird die nächste Generation von kreativen Köpfen aufrufen, sich mit den Themen Menschenrechte und Demokratie auseinanderzusetzen. Lehrkräfte haben die Möglichkeit, sich in Online-Fortbildungen auf die neue Runde vorzubereiten. Zentrale Themen werden unter anderem die Meinungsfreiheit, Kinderrechte und der Schutz vor Diskriminierung sein. Schülerinnen und Schüler in Deutschland sind eingeladen, ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Das Ausschreibungsplakat wird eine prämierte Arbeit aus dem Vorjahr zeigen und auf dem Instagram-Kanal des Wettbewerbs vorgestellt werden.
Wer noch keine Ahnung hat, wie er seine Ideen umsetzen soll, keine Sorge! Ein Materialpool mit Unterrichtshilfen wird fortlaufend erweitert. Schulen, die kein gedrucktes Ausschreibungsplakat erhalten haben, können dieses anfordern. Der kreative Austausch über diese Themen ist und bleibt wichtig – und es gibt keinen besseren Weg, als ihn bereits in der Schule zu fördern. Wer also jetzt inspiriert ist, sollte sich auf alle Fälle für die nächste Runde bereitmachen. Es bleibt spannend!
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