Heute, am 12. Mai 2026, ist es wieder einmal so weit: In Offenburg, genauer gesagt in Bohlsbach, wurde ein mobiler Blitzer auf der Wolfentalstraße gesichtet. Um 07:38 Uhr meldete sich das Gerät, um die Geschwindigkeitsübertretungen an diesem Ort zu erfassen. Hier gilt ein Tempolimit von 30 km/h. Wer sich nicht an diese Vorgabe hält, könnte schnell ins Visier der Verkehrsüberwachung geraten. Tja, und das ist nicht nur ein Spaß, sondern auch eine häufige Ursache für Unfälle. Also, lieber Fuß vom Gas!
Aber was bedeutet das konkret? Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h wird ein Toleranzabzug von 3 km/h angewendet. Kommt ihr jedoch mit mehr als 100 km/h daher, wird es richtig spannend – da wird von dem gemessenen Wert sogar 3% abgezogen. Das klingt alles recht kompliziert, ist es aber nicht wirklich. Ein bisschen wie ein unfairer Trick im Spiel, nur dass hier die Sicherheit im Straßenverkehr auf dem Spiel steht. Und ganz ehrlich, manche Messgeräte können auch weniger genau sein, was zu noch höheren Toleranzabzügen führen kann. Das ist wie ein Glücksspiel, bei dem der Verlierer in den meisten Fällen der Verkehrssünder ist.
Die Vielfalt der Geschwindigkeitsmessung
In Deutschland gibt es eine ganze Reihe von Messprinzipien zur Geschwindigkeitsüberwachung. Da wären zum Beispiel die Abschnittskontrollsysteme, die die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit auf festgelegten Streckenabschnitten überwachen. Hier wird jeder Fahrer beim Einfahren und Ausfahren erfasst. Das bedeutet, die Durchschnittsgeschwindigkeit wird akribisch dokumentiert. Wer hier zu schnell ist, hat in der Regel keine Chance, unentdeckt davonzukommen.
Doch das ist nicht alles! Auch mobile Videonachfahrsysteme kommen zum Einsatz, die in Polizeifahrzeugen montiert sind. Diese Systeme messen die Geschwindigkeit durch eine clevere Weg- und Zeitmessung im fließenden Verkehr. Die Durchschnittsgeschwindigkeit des Polizeifahrzeugs dient dabei als Mindestgeschwindigkeit. Und dann gibt es die Laserhandmessgeräte, die wie ein scharfes Auge die Geschwindigkeit der Fahrzeuge im Blick behalten, indem sie sie anvisieren und die Messung auslösen. Ehrlich gesagt, das klingt fast wie aus einem Actionfilm. Und trotzdem ist es grausam effektiv.
Technik, die begeistert – und bestraft
Man könnte fast sagen, die Technik der Geschwindigkeitsüberwachung ist eine Art Kunstform. Nehmen wir die Laserscanner-Geschwindigkeitsmessgeräte, die mit scannendem Lidar arbeiten und die Bewegungen aller Fahrzeuge über mehrere Fahrstreifen hinweg erfassen. Das ist schon eine beeindruckende Leistung! Oder die Weg-Zeit-Messgeräte mit Induktionsschleifen, die die Geschwindigkeit durch Induktivitätsänderungen bestimmen. Diese kleinen Technik-Wunder sind überall, und sie haben nur ein Ziel: Die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Und für die ganz Neugierigen: Es gibt eine Liste konformitätsbewerteter Geräte, die regelmäßig aktualisiert wird. Dazu zählen hochmoderne Geräte von verschiedenen Herstellern, die darauf ausgelegt sind, Geschwindigkeitsübertretungen präzise zu messen und dokumentieren. Das ist ein bisschen wie die Elite der Geschwindigkeitsmessgeräte – und sie sind nicht nur zur Abschreckung da, sondern auch für die Sicherheit unserer Straßen.