Im Ortenaukreis, genauer gesagt bei Renchen, hat sich ein Vorfall ereignet, der nicht nur für Aufsehen sorgt, sondern auch für ordentlich Gesprächsstoff unter den Anwohnern. Ein 23-jähriger Mann ohne Führerschein hat sich mit einem fremden Auto überschlagen. Wie das passieren konnte? Nun, er war alkoholisierter und fuhr mit einer Geschwindigkeit, die, sagen wir mal, nicht ganz dem Straßenverlauf angepasst war.

Der junge Mann kam von der Straße ab, geriet in den Grünstreifen und prallte nach etwa 100 Metern gegen eine Schutzplanke. Das rechte Vorderrad des Wagens wurde dabei abgerissen, als wäre es ein Stück Papier. Und dann, wie in einem schlechten Actionfilm, schleuderte das Auto weitere 250 Meter über die Straße, nur um schließlich kopfüber im Grünstreifen der Gegenspur zu landen. Glücklicherweise erlitt der Fahrer nur leichte Verletzungen, auch wenn die ganze Szenerie wie aus einem Albtraum schien.

Alkohol und fehlender Führerschein

Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten sofort den Alkoholgeruch, der dem Mann um die Nase wehte. Das war ein Zeichen, dass da mehr im Spiel war, und so ordneten sie eine Blutentnahme an. Die anschließenden Ermittlungen brachten ans Licht, dass der Unfallverursacher keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Das Auto, das er fuhr, hatte er sich ohne das Einverständnis des Halters, eines Bekannten, unter den Nagel gerissen. Ein ganz schöner Schlamassel, der nicht nur rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen wird, sondern auch für einen Gesamtschaden von etwa 42.000 Euro sorgt.

Die Bundesstraße 3 wurde am frühen Morgen aufgrund des Unfalls gesperrt, was für einige Autofahrer sicher eine unangenehme Überraschung war. Man kann sich vorstellen, dass es nicht nur die Polizei war, die mit diesem Vorfall beschäftigt war, sondern auch die Anwohner, die sich fragten, wie es so weit kommen konnte. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Vorfall als Warnung dient und vielleicht den einen oder anderen dazu bringt, über sein eigenes Fahrverhalten nachzudenken.