Geschichte zum Anfassen: Entdecken Sie Lörrachs faszinierende Vergangenheit im Dreiländermuseum
Am Sonntag, den 7. Juni, um 16 Uhr, öffnet das Dreiländermuseum in Lörrach seine Pforten für alle Geschichtsinteressierten und Neugierigen. Unter dem Titel „Lörracher Stadtgeschichte(n)“ wird eine ganz besondere Veranstaltung angeboten. Hierbei führt die Museumspädagogin Silke Schwarz durch die Dauerausstellung und präsentiert zehn ausgewählte Objekte, die einen faszinierenden Einblick in die Stadt- und Regionalgeschichte geben.
Wow, mehr als 20.000 Jahre Geschichte! Von der Steinzeit bis zur Industrialisierung – das ist schon eine ganz schön lange Zeitspanne. Den Anfang macht der beeindruckende Mammutfund aus Lörrach, der uns mit in die Steinzeit nimmt. Auch die römische Villa Rustica von Brombach wird thematisiert, ebenso wie die spannende Zeit des Frühmittelalters und die Burg Rötteln. Besonders spannend ist der Wandel im 19. Jahrhundert, als Lörrach sich in eine aufstrebende Industriegesellschaft verwandelte. Hierbei werden auch die Panoramafotografie von Tschira aus dem Jahr 1868 und die Entwicklung der Eisenbahn thematisiert, die das Bild der Stadt nachhaltig prägte.
Industriekultur hautnah erleben
In dieser Führung wird nicht nur die Geschichte erzählt, sondern auch die Industriegeschichte von Lörrach lebendig. Unternehmen wie KBC und die Marke Milka kommen zur Sprache, und es wird deutlich, wie sehr diese Betriebe zur wirtschaftlichen Vernetzung und zum Bevölkerungswachstum beigetragen haben. Nach der Führung besteht die Möglichkeit, bei einem Glas Wein, Saft oder Sprudel ins Gespräch zu kommen und das Erlebte zu reflektieren. Das klingt nach einer perfekten Gelegenheit, um mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen!
Es ist keine Anmeldung erforderlich, und der Eintrittspreis von nur zehn Euro macht das Ganze auch für den Geldbeutel attraktiv. Ganz ehrlich, wenn man bedenkt, was man für ein paar Euro im Kino bekommt – das hier ist echt ein Schnäppchen! Wer mehr über die Veranstaltung erfahren möchte, kann sich auch auf der offiziellen Webseite des Dreiländermuseums umsehen (https://www.dreilaendermuseum.eu/de/startseite/).
Ein Blick über den Tellerrand
Stadtgeschichte ist nicht nur lokal, sie hat auch überregionale Bedeutung. Das ISG, Institut für Stadtgeschichte in Frankfurt am Main, beispielsweise, ist eines der bedeutendsten kommunalen Archive Deutschlands. Hier wird seit 1436 das historische Gedächtnis der Stadt Frankfurt am Main bewahrt. Die vielfältigen Aufgaben des ISG umfassen die dauerhafte Sicherung des Archivguts, die Förderung der Erforschung und die Vermittlung der Stadtgeschichte. Man könnte sagen, dass solche Archive dazu beitragen, die Wurzeln unserer Städte lebendig zu halten. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr – ein guter Grund, auch mal einen Ausflug nach Frankfurt zu planen.
Ob in Lörrach oder Frankfurt, die Auseinandersetzung mit der Geschichte ist wichtig. Sie hilft uns, die Gegenwart besser zu verstehen und die Zukunft mit einer gewissen Perspektive zu betrachten. Die Veranstaltung im Dreiländermuseum ist also nicht nur ein Schmaus für Geschichtsinteressierte, sondern auch ein Anlass, um sich mit der eigenen Herkunft auseinanderzusetzen. Vielleicht sehen wir uns ja dort!
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