Das Dreiländermuseum in Lörrach hat einen spannenden Aufruf gestartet: Gesucht werden persönliche Erinnerungen, Geschichten und Objekte für die kommende Sonderausstellung „Zuhause – unterwegs. Migrationsgeschichten“. Das Ganze soll ab dem 12. September 2026 im Museum zu sehen sein. Was für ein aufregendes Projekt! Man könnte fast sagen, es ist wie ein Aufruf an alle, ihre Herzensgeschichten zu teilen. Im Dreiländereck, wo Deutschland, Frankreich und die Schweiz aufeinandertreffen, gibt es unzählige Lebenswege, die es wert sind, erzählt zu werden.
Die Ausstellung zielt darauf ab, die verschiedenen Gründe sichtbar zu machen, aus denen Menschen über Grenzen gezogen sind. Das können sowohl historische als auch aktuelle Erfahrungen sein. Wenn du also im Dreiländereck lebst oder gelebt hast und Erinnerungen hast, die mit Grenzübertritten zu tun haben, dann ist jetzt die Zeit, deine Geschichten einzureichen. Ob es sich um alte Fotografien, Briefe oder gar persönliche Gegenstände wie Koffer und Taschen handelt – alles ist willkommen. Diese Erinnerungen sollen nicht nur die Ausstellung bereichern, sondern auch in die Sammlung des Museums aufgenommen werden, damit sie für zukünftige Generationen erhalten bleiben.
Ein Aufruf an die Gemeinschaft
Besonders spannend ist, dass die Einladung nicht nur an Einzelpersonen gerichtet ist, sondern auch an Vereine, Institutionen und Initiativen in der Region. Es wäre doch fantastisch, wenn sich eine ganze Gemeinschaft zusammenschließt, um ihre Erfahrungen zu teilen! Die Kontaktperson für den Aufruf ist Marlon Zimmermann, der Projektmanager des Dreiländermuseums. Wer Lust hat, sollte sich schnell melden und Teil dieses großartigen Projekts werden!
Die Ausstellung wird eine Plattform bieten, um die vielfältigen Geschichten der Menschen in der Region zu präsentieren. Und das ist wichtig, denn Migration ist nicht nur ein aktuelles Thema, sondern ein Teil unserer Geschichte. Sie ist in den Alltag vieler Menschen verwoben und beeinflusst, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen.
Blick über den Tellerrand
In einer Zeit, in der Migration mehr denn je im Fokus der Gesellschaft steht, sind solche Initiativen von großer Bedeutung. Es gibt zahlreiche Projekte und Publikationen, die sich mit dem Thema Migration befassen. So beispielsweise die Broschüre zur Qualität von Bildungsmedien in der Migrationsgesellschaft, die in fünf Sprachen angeboten wird. Diese Art der Unterstützung bei der Auswahl und kreativen Nutzung von Bildungsmaterialien ist unerlässlich. Auch Workshops zur diskriminierungsarmen Berichterstattung sowie zahlreiche Publikationen über Rassismus und Identität zeigen, wie wichtig es ist, diese Themen aktiv anzugehen und zu thematisieren.
Das Dreiländermuseum ist also nicht nur ein Ort, um Geschichte zu bewahren, sondern auch ein Raum für Dialog und Reflexion. Die Geschichten, die hier erzählt werden, sind Teil eines größeren Ganzen, das uns alle betrifft. Wenn wir also unsere Erfahrungen teilen, können wir Brücken bauen über die Grenzen hinweg. Es wird spannend zu sehen, welche Erinnerungen und Geschichten zusammenkommen. Wer weiß, vielleicht wird der Koffer eines Flüchtlings oder ein altes Foto einer Grenzüberquerung zu einem Stück Geschichte, das unsere Sicht auf die Welt verändert.