Am Montagabend, gegen 21 Uhr, ereignete sich ein Vorfall auf dem Campingplatz in Laimnau, der einem wie aus einem Krimi vorkommen könnte. Ein 71-jähriger Camper, der gerade an einem Stromkasten werkelte, wurde unerwartet von einem Hund gebissen. Der Hund – der treue Begleiter eines 37-jährigen Herrchens – ließ sich wohl von der Situation irritieren und verletzte den Mann leicht. Es war eine Szene, die nicht nur den Betroffenen, sondern auch die umstehenden Camper in Schock versetzte.
Der Rettungsdienst war rasch zur Stelle und kümmerte sich um den Verletzten. Glücklicherweise war die Verletzung nicht gravierend, sodass eine Einweisung ins Krankenhaus nicht notwendig war. Der Mann konnte nach der Versorgung durch die Einsatzkräfte, zu denen auch die Polizeihundeführerstaffel gehörte, wieder aufatmen. Doch während der Mann den Schreck verdauen konnte, wurde die Situation für die Hundehalterin ernst. Die Polizei ermittelt gegen die 37-Jährige wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Ein weiterer Vorfall sorgt für Aufregung
In der Umgebung gab es jedoch nicht nur diesen Vorfall zu vermelden. Nur einen Tag zuvor, am Sonntagnachmittag, wurde das Polizeirevier Friedrichshafen mit einem weiteren brisanten Fall konfrontiert. Ein 42-jähriger Autofahrer beschleunigte seinen Wagen in der Montfortstraße in Immenstaad so rasant, dass er nur mit viel Glück einen Fußgänger verfehlte, der sich nach seinem stürzenden Sohn bückte. Die Situation hätte böse enden können, wenn nicht der Schreck des Fußgängers ihn vor einer Kollision bewahrt hätte.
Der Autofahrer, der später zur Familie zurückkehrte und sie lautstark beschimpfte, wurde daraufhin bei einer Verkehrskontrolle auf der B 31 als unkooperativ und aggressiv beschrieben. Ein psychischer Ausnahmezustand führte schließlich dazu, dass er in eine Spezialklinik gebracht wurde – das lässt einen schon nachdenklich zurück. Komischerweise scheinen solche Vorfälle immer dann zu passieren, wenn man sie am wenigsten erwartet!
Ermittlungen und Maßnahmen
Zurück zu unserem Camper: Die Ermittlungen gegen die Hundehalterin werden von der Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ravensburg durchgeführt. Die genaue Ursache des Hundebisses bleibt vorerst unklar, aber die Hundehalterin wurde bereits zur Aussage gebeten. Es ist nicht alltäglich, dass so etwas auf einem Campingplatz passiert, wo man doch eigentlich Erholung und Natur genießen möchte. Die gute Nachricht: Auf dem Campingplatz selbst wurden keine Sperrungen vorgenommen, sodass die anderen Camper weiterhin ihren Aufenthalt genießen können.
Und während die einen sich um ihre Verletzungen kümmern, gibt es auch in der Region Hohenlohekreis immer wieder Geschichten von Menschen, die aus dem Rahmen fallen. Ein 39-jähriger Mann, der in Überlingen mindestens fünf Gullideckel aus ihren Verankerungen hob, zeigt, dass es immer einen gibt, der die Grenzen des Alltäglichen überschreitet. Die Passanten schauten nicht tatenlos zu, sondern setzten die Gullideckel wieder ein, bevor die Polizei eintraf. Kurios, oder? Das Leben ist manchmal wie ein spannender Film, in dem die Realität die Fiktion übertrifft!