Heute ist der 4.06.2026 und im Hohenlohekreis wird’s mal wieder spannend. Die Bauarbeiten, die so manchen Pendler und Anwohner auf die Palme bringen, stehen an. In Cappel sind die Arbeiten an zwei neuen Brücken über den Epbach weitgehend abgeschlossen. Das klingt erstmal gut, doch vom 8. bis 23. Juni wird die Ortsdurchfahrt von Cappel voll gesperrt – ich kann mir das Geschimpfe schon vorstellen! Die Fahrbahndecke wird neu asphaltiert, und die Kosten dafür belaufen sich auf stolze 1,5 Millionen Euro. Das ist eine Menge Holz, aber hey, die Straßen müssen ja auch ordentlich aussehen, oder? Der Verkehr in Richtung Neuenstein wird während dieser Zeit über die L 1050 und K 2354 umgeleitet. Da müssen wir alle ein bisschen Geduld mitbringen, denn die Beeinträchtigungen sollen bis Mitte Juli andauern.
Außerdem wird die Deubachbrücke bei Nagelsberg ab dem 8. Juni instandgesetzt. Es ist fast so, als würde sich der Bauherr einen Spielplatz für seine Baustellen-Freunde einrichten! Die Ingelfinger Straße wird in der gleichen Zeit halbseitig gesperrt, aber immerhin regelt eine Ampelschaltung den Verkehr. Die Vorfahrt an der Kreuzung B 19/L1045 wird geändert, und Fußgänger sowie Radfahrer müssen sich auf eine gesperrte Querung einstellen. Das ist alles ein bisschen chaotisch, aber wenn wir die Zähne zusammenbeißen, wird’s vielleicht bald besser.
Langfristige Baustellen und Sanierungen
Auf lange Sicht betrachtet, haben wir auch noch die Jagstbrücke in Heimhausen, die vom 1. September 2027 bis zum 1. April 2029 für 2,6 Millionen Euro erneuert wird. Eine andere Brücke, die Epbachbrücke in Neuenstein, wird sogar ab 2028 für eine Million Euro erneuert. Ich kann mir vorstellen, dass sich der eine oder andere Anwohner fragt, wann er endlich wieder ohne Umwege nach Hause kommt. Zudem wird die L1025 und L1051 für eineinhalb Jahre nicht befahrbar sein. Das ist wie ein großes Puzzle, bei dem die Teile nicht immer zusammenpassen. Ein echter Geduldstest!
Und dann gibt es noch die Böschungen bei Ordendelsall (L1048) und Ailringen (L1020), die ab August 2023 für 850.000 Euro gesichert werden. Hier werden die Straßen für drei bis vier Wochen komplett gesperrt. Und als ob das nicht genug wäre, wird die B19 bei Belzhag ab 2027 vierspurig ausgebaut. Man fragt sich, wie viel Geduld die Anwohner noch aufbringen müssen – fünf Millionen Euro und 15 Monate Bauzeit sind kein Pappenstiel. Die geplante Umwandlung der Kreuzung zwischen Neufels und Kemmeten in einen Kreisverkehr ab 2027, die 1,7 Millionen Euro kosten soll, könnte vielleicht für einen leichteren Verkehrsfluss sorgen. Aber bis dahin? Da wird noch so mancher Stau entstehen!
Aktuelle Sperrungen und Baufortschritte
Gerade jetzt ist die B19 zwischen Schwäbisch Haller Westumgehung und Untermünkheim bis zum 19. Juni voll gesperrt. Und als ob das nicht genug wäre, ist ein Teilstück der B19 von der Westumgehung bis zur Kupferkreuzung bei Übrigshausen vom 31. Juli bis 11. September ebenfalls gesperrt. Die B14 in der Ortsdurchfahrt von Michelfeld bleibt bis zum 11. September voll gesperrt – das sind Arbeiten, die in drei Etappen ablaufen. Der Baubeginn für die Arbeiten an der B14 war am 11. Mai, und ich kann mir nur vorstellen, wie die Anwohner sich jetzt fühlen. Und die Orlacher Steige (L1036) ist bis Mitte Juli voll gesperrt wegen Fahrbahnsanierung. Das ist ein wahrer Baustellenmarathon, und wir müssen alle durchhalten!
Für weiterführende Informationen zu den Baustellen und den aktuellen Entwicklungen ist die Seite bauvira.de eine gute Anlaufstelle. Hier findet man alles Wichtige, um sich im Baustellenchaos zurechtzufinden.