Die Wasserballerinnen des SSV Esslingen hatten sich so viel vorgenommen, aber die Realität sah am vergangenen Wochenende ganz anders aus. In der zweiten Halbfinalpartie der Playoffs gegen den SV Blau-Weiß Bochum mussten sie eine herbe Niederlage einstecken – 7:24. Eine Partie, die alles andere als ausgeglichen war, aber das ist manchmal das Spiel. Die Ergebnisse der Viertel spiegeln das wider: Im ersten Viertel lag Esslingen bereits mit 2:6 zurück, im zweiten Viertel folgte ein ernüchternder 0:7 Rückstand, und zur Halbzeit stand es bereits 2:13. Da blieb den Spielerinnen nur noch der Blick nach vorn.

Die Teamchefin Iris Schneider äußerte sich nach dem Spiel deutlich und stellte fest, dass die Niederlage „insgesamt einfach zu eindeutig“ war. Die Esslingerinnen mussten sich gegen einen stark aufspielenden Bochumer Kader geschlagen geben. Das nächste Spiel steht bereits an: Am kommenden Samstag geht es auswärts gegen den SC Chemnitz, der ebenfalls in der ersten Runde der Halbfinale gegen die WF Spandau 04 verloren hat. Ein wahrhaftig spannendes Duell, denn beide Teams wollen nun Platz drei anstreben.

Ein Blick auf die Aufstellung

In der Aufstellung des SSV Esslingen fanden wir einige vertraute Gesichter, darunter Sekulic im Tor und die erfahrenen Spielerinnen Mia Reutter, Gronih und Schafft. Neu im Team war Vittoria Spedicato, die ihr Bundesliga-Debüt feierte. Ein aufregender Moment für die junge Spielerin, auch wenn der Verlauf des Spiels nicht gerade dazu beitrug, die Nerven zu beruhigen. Wenn man bedenkt, dass der SSV Esslingen in den letzten Vierteln lediglich drei weitere Tore erzielen konnte, wird schnell klar, wie dominant Bochum aufgetreten ist.

Mit den Vierteln 2:6, 0:7, 2:3 und 3:8 zog der SV Blau-Weiß Bochum klar den Kürzeren und ließ den Esslingerinnen wenig Raum für Erfolg. Ein bitterer Abend, der jedoch auch neue Perspektiven aufzeigt. Jüngere Spielerinnen werden vermehrt in die Pflicht genommen, was für die Zukunft des Teams wichtig sein wird.

Ausblick auf die kommenden Spiele

Die kommenden Aufgaben stehen schon vor der Tür. Das nächste Match gegen den SC Chemnitz, der sich zuletzt mit einem 11:9-Sieg gegen den Uerdinger SV 08 qualifizieren konnte, wird entscheidend sein. Beide Teams sind motiviert, ihre ersten Punkte in der Best-of-three-Serie zu holen. Und während die Stimmung nach der Niederlage gedämpft ist, gibt es auch Lichtblicke – die SSV Esslingen hat sich in der Vergangenheit immer wieder bewiesen und auch im Europapokal Bronze gewonnen. So bleibt die Hoffnung, dass die Spielerinnen nach dieser Niederlage stärker zurückkommen.

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Die Wasserball-Bundesliga hat in dieser Saison einiges zu bieten. Die Pokal-Endrunde findet in der Schöneberger Schwimmsporthalle in Berlin statt, und die Wasserfreunde Spandau 04 sind der Titelverteidiger. Wenn wir auf die letzten Spiele blicken, wird deutlich, dass die Konkurrenz groß ist und die Teams alles geben, um sich in der Liga zu behaupten.