In der kleinen Stadt Freiburg, wo die Sonne oft freundlich vom Himmel lacht, steht am 17. Juni 2026 ein ganz besonderer Abend bevor. Das interdisziplinäre Kontinenz- und Beckenbodenzentrum des Universitätsklinikums lädt alle Interessierten zu einem Informationsabend ein. Und das Beste: Die Veranstaltung ist kostenlos! Wer sich mit Themen rund um Harn- und Stuhlinkontinenz oder Senkungsbeschwerden auseinandersetzen möchte, sollte sich diesen Termin im Kalender markieren.

Ab 17 Uhr öffnet der Hörsaal der Klinik für Frauenheilkunde seine Türen. Der Ort könnte nicht passender sein, denn hier erwarten die Besucher Experten aus verschiedenen Fachrichtungen wie Frauenheilkunde, Urologie, Chirurgie, Radiologie und Physiotherapie. In einer lockeren Atmosphäre wird über Ursachen, Untersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten informiert. Es geht darum, Hemmschwellen abzubauen und die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten aufzuzeigen.

Ein Blick auf Inkontinenz

In Deutschland sind schätzungsweise 9 bis 11 Millionen Menschen von Inkontinenz betroffen. Das überrascht vielleicht, aber die Symptome sind vielfältig und oft tabuisiert. Harninkontinenz kann sich durch unwillkürlichen Urinverlust beim Husten, Niesen oder Lachen äußern. Stuhlinkontinenz hingegen zeigt sich oft als ungewollter Verlust von Stuhl oder gar flüssigem Stuhl. Ein unangenehmes Thema, das viele Menschen in die Isolation treiben kann – dabei ist es so wichtig, darüber zu sprechen!

Die Ursachen sind genauso vielfältig wie die Symptome: Altersbedingte Veränderungen, Schwangerschaft und Geburt, oder auch psychische Faktoren wie Stress können eine Rolle spielen. Wer denkt, das betrifft nur ältere Menschen, irrt sich gewaltig. Etwa jede dritte Frau in Deutschland hat gelegentlich mit unkontrolliertem Harnverlust zu kämpfen. Das ist ein großes Thema, über das man einfach reden sollte!

Von Diagnostik bis Therapie

Die Diagnostik ist ein wichtiger Schritt, um die richtige Behandlung zu finden. Sie umfasst Anamnese, körperliche Untersuchungen und gegebenenfalls spezielle Tests. Nach der Informationsveranstaltung im Universitätsklinikum gibt es sogar die Möglichkeit, bei einem kleinen Umtrunk Fragen zu stellen und sich mit den Experten auszutauschen. Das klingt nach einer perfekten Gelegenheit, um mehr über die eigene Situation zu erfahren!

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Die Therapieoptionen sind ebenso unterschiedlich wie die Ursachen der Inkontinenz. Verhaltenstherapie, Medikamente oder in einigen Fällen auch chirurgische Eingriffe können helfen. Besonders hilfreich kann Beckenbodentraining sein. Es verbessert die Kontrolle über die Blase und kann in vielen Fällen sogar zur vollständigen Rückgewinnung der Blasenkontrolle führen. Ein kleines Wunder, oder? Aber auch hier gilt: Bei ausgeprägter Inkontinenz ist manchmal ein Besuch beim Arzt unumgänglich.

Wenn Sie mehr erfahren möchten oder sich anmelden wollen, besuchen Sie die Website der Uniklinik Freiburg unter www.uniklinik-freiburg.de/weltkontinenzwoche. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen – es ist Zeit, das Thema Inkontinenz aus der Tabuzone zu holen und sich Unterstützung zu holen. Wer weiß, vielleicht ist das der erste Schritt zu mehr Lebensqualität und einem unbeschwerten Alltag!