Am 12. Juni 2026 war es endlich soweit: Das „Festival La Gacilly-Baden Photo“ öffnete seine Pforten im historischen Stadttheater Baden. Ein Festakt, der mit rund 700 Gästen aus Kultur, Politik und internationaler Diplomatie gefeiert wurde. Die Atmosphäre war elektrisierend, als die Ehrengäste wie die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und die britische Botschafterin Lindsay Skoll auf der Bühne standen. Man spürte die verbindende Kraft der Fotokunst, die in diesen herausfordernden Zeiten mehr denn je gefragt ist.

Das Festival, das größte Freiluft-Foto-Festival Europas, verwandelt die Stadt in eine lebendige Kunstgalerie unter freiem Himmel. Über 1.500 großformatige Fotografien zieren die Straßen und Gärten Badens. Und das Beste? Der Zugang zu den Open-Air-Exponaten im Stadtzentrum ist kostenfrei! Das Festival läuft bis zum 11. Oktober 2026 und bietet die Möglichkeit, in die Welt der Fotografie einzutauchen – ohne Eintrittsgebühren. Einfach genial!

Ein Schwerpunkt auf britischer Fotografie

Der Themenschwerpunkt des Festivals 2026 ist „So British!“, ein spannender Blick auf die Alltags- und Lebenssituationen in England. Britische Fotograf:innen wie Sir Don McCullin, Martin Parr und Tony Ray-Jones präsentieren beeindruckende Werke, die die Geschichte zwischen Großbritannien und Europa thematisieren. Unter den prominenten Rednern war auch Richard Landkani, der als Dokumentarfilmer spannende Einblicke gab.

Ein besonderes Highlight war das inszenierte Bilderkonzert mit einem Medley von The Beatles und Queen, das mit großflächigen Fotografien untermalt wurde. Man hätte denken können, man sei selbst Teil dieser beeindruckenden musikalischen Reise. Auch Sir Brian May, Gitarrist von Queen, schickte eine Videobotschaft und präsentierte seine eigenen Fotografien – es war einfach nur großartig!

Ein Festival voller Vielfalt

Das Festival erstreckt sich über 7 Kilometer, und die Garten- und Stadt-Route bietet eine Vielzahl an Themen. Neben dem britischen Fokus wird auch der Zustand des Planeten Erde thematisiert – Reportagen aus verschiedenen Ländern zeigen eindrücklich, wie wir mit unserer Umwelt umgehen. Ausstellungen wie „Water is Life!“ mit UNESCO-Weltwasserchair Helmut Habersack und die CEWE-Ausstellung „Our World is Beautiful“ laden dazu ein, über die Mensch-Umwelt-Beziehungen nachzudenken.

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Ein weiterer spannender Aspekt sind die langzeitprojekte von Frédéric Noy und Axelle de Russé sowie das Pop Nature Fotoprojekt, das mit Schulen aus Morbihan und Niederösterreich durchgeführt wurde. Diese Vielfalt sorgt dafür, dass für jeden etwas dabei ist und man immer wieder Neues entdecken kann.

Ein Rückblick auf die Fotografie

Das Festival feiert auch den 200. Geburtstag der Fotografie. Was für ein Jubiläum! In diesem Kontext wird österreichische Fotografie präsentiert, die die Entwicklung und die Trends der letzten zwei Jahrhunderte widerspiegelt. Es ist wirklich beeindruckend, wie die Fotografie sich entwickelt hat – von den ersten Schwarz-Weiß-Bildern bis hin zu den großformatigen, bunten Fotografien, die heute die Straßen Badens zieren.

Und wenn man sich die Zahlen des Vorjahres ansieht – 336.288 Besucher:innen im Jahr 2025 – wird deutlich, dass das Festival eine wichtige Rolle in der Kunst- und Kulturszene spielt. Es gibt kaum einen besseren Ort, um die Leidenschaft für Fotografie zu teilen, als unter freiem Himmel, umgeben von der Schönheit Badens.

Inmitten all dieser kreativen Energie ist es kein Wunder, dass auch andere Fotografie-Events in der Region stattfinden. Die Wiesbadener Fototage, das Fotografie-Festival der StädteRegion Aachen und zahlreiche weitere Festivals in Deutschland und Österreich zeigen, wie lebendig die Fotografie-Szene ist. Wer also auf der Suche nach Inspiration ist, hat in den kommenden Monaten eine Vielzahl von Möglichkeiten, in die Welt der Bilder einzutauchen.

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