Frischer Wind für den Kleingartenverein Baden-Baden: Georgina Hiksch bringt neue Energie und Gemeinschaftsgeist
In Baden-Baden tut sich was! Der Kleingartenverein, der mit seinen rund 260 Gärten und einer Gesamtfläche von etwa 85.000 m² der größte seiner Art in der Region ist, hat einen frischen Wind erfahren. Im März wurde Georgina Hiksch zur ersten Obfrau gewählt – ein Schritt, der nicht nur für den Verein, sondern auch für die gesamte Gemeinschaft einen neuen Schwung mit sich bringt. Mit einem Vorstandsteam, das genauso dynamisch ist wie sie selbst, hat sie den 109 Jahre alten Verein aufgemischt. Und das mit Erfolg!
Der erste Frühschoppen unter ihrer Leitung war ein voller Erfolg. Rund 100 bis 120 Mitglieder versammelten sich, um bei Gegrilltem und erfrischenden Getränken eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Es war ein Tag voller Lachen, Geschichten und, naja, auch ein bisschen Schwitzen am Grill – aber das gehört dazu, oder? Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli und zahlreiche Stadt- und Gemeinderäte zeigten sich ebenfalls interessiert und kamen vorbei, um sich ein Bild von der neuen Energie im Verein zu machen.
Gemeinschaft und Freundschaft im Kleingartenverein
In den letzten Jahren haben sich unter den Vereinsmitgliedern viele Freundschaften entwickelt. Das Miteinander ist Hiksch ein zentrales Anliegen – und das merkt man! Sie selbst ist seit fast 26 Jahren Mitglied und hat ihren eigenen Kleingarten, in dem sie blühen kann, aber auch andere ermutigt, ihren grünen Daumen auszuprobieren. Die Wartezeit für einen Kleingarten beträgt übrigens etwa 1,5 bis 2 Jahre. Das kann schon mal frustrierend sein, aber die Voraussetzungen sind klar: Hauptwohnsitz in Baden, österreichische Staatsbürgerschaft und die Kleingärten sind nur für Menschen aus Wohnungen gedacht. Eine faire Regelung, die dafür sorgt, dass die Gemeinschaft zusammenhält.
Georgina Hiksch bringt nicht nur frischen Wind, sie hat auch ein Ohr für die Sorgen und Probleme der Mitglieder. In ihrer Sprechstunde ist sie eine Vertrauensperson, die bereit ist, zuzuhören und zu helfen. Vor ihrer Pensionierung war sie im Schülersekretariat des Gymnasiums Biondekgasse tätig und hat dort enge Beziehungen zu den Schülern aufgebaut. Viele sehen sie als eine Art Ersatzmama – das spricht Bände über ihr Engagement und ihre menschliche Art.
Ein Blick in die Zukunft
Was die Zukunft bringt? Das bleibt spannend! Hiksch und ihr Team haben bereits einige Ideen in der Pipeline, um den Verein weiter zu beleben und noch mehr Mitglieder zu animieren, sich aktiv zu beteiligen. Die gemeinschaftlichen Arbeitseinsätze für die gemeinschaftlich genutzten Bereiche haben bereits viele Freiwillige mobilisiert. Es ist einfach schön zu sehen, wie die Menschen zusammenkommen und gemeinsam etwas schaffen – das ist es, was den Kleingartenverein Baden so besonders macht.
In einer Zeit, in der es oft an Miteinander mangelt, ist es umso wichtiger, solche Initiativen zu fördern. Im Kleingartenverein Baden wird nicht nur gegärtnert, sondern auch gelebt – und das auf eine Art und Weise, die zeigt, wie wertvoll Nachbarschaftsbeziehungen sind. Man könnte sagen, hier wird das Leben gegrillt und die Freundschaften sprießen wie die Blumen in den Gärten.
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