Heute ist der 29.04.2026 und der Sportstättenbeirat hat in einem wichtigen Schritt die Prioritätenliste für den Sportstätten-Förderungsplan 2027 im Landkreis Südliche Weinstraße beschlossen. Diese Liste umfasst insgesamt vier Projekte, die mit Gesamtkosten von rund 3,8 Millionen Euro veranschlagt sind. Ein bemerkenswerter Fortschritt für die Sportinfrastruktur in der Region!
Als erstes Projekt steht der Bau einer Zwei-Feld-Traglufthalle des Tennisclubs Offenbach an, die bereits im Februar 2022 beantragt wurde. Die Realisierung dieser dringend benötigten Sportstätte ist für das zweite Quartal 2027 geplant. Es ist zu hoffen, dass die neue Halle den Tennissport in der Region weiter beflügeln wird.
Wichtige Projekte auf der Liste
An zweiter Stelle wurde die Laufbahn im Stadion Bad Bergzabern priorisiert. Dieses Projekt, das von der Verbandsgemeinde beantragt wurde, zielt auf eine kurzfristige Umsetzung ab. Die Bedeutung einer modernen Laufbahn für die lokale Leichtathletik ist nicht zu unterschätzen, und die Vorfreude auf eine zügige Realisierung ist groß.
Auf Platz drei folgt die Sanierung und Weiterentwicklung des Trifelsstadions in Annweiler, ein Antrag, der in diesem Jahr gestellt wurde. Die Notwendigkeit einer umfassenden Sanierung zeigt sich in der steigenden Nachfrage nach hochwertigen Sportanlagen, die den Bedürfnissen der Vereine gerecht werden.
Zu guter Letzt wird die Renovierung der Tennishalle in Siebeldingen angepackt. Diese umfasst die Sanierung von Dach und Funktionsräumen und kommt insbesondere dem Inlinehockeyclub Landau 1999 zugute, der plant, seinen Sitz ins Kreisgebiet zu verlegen. Ein Schritt, der nicht nur der Halle, sondern auch dem Sport in der Region neue Impulse verleihen wird.
Herausforderungen und Unterstützung
Landrat Dietmar Seefeldt hat darauf hingewiesen, dass die Gemeinden Annweiler und Bad Bergzabern trotz ihrer Bewerbungen keine Bundesmittel erhalten haben. Dies wirft die Frage auf, wie die kommunale Ebene in Zukunft besser ausgestattet werden kann. Seefeldt fordert ein größeres Vertrauen in die kommunale Ebene sowie eine stärkere Unterstützung durch Bund und Land, um die Infrastruktur nachhaltig zu verbessern.
Zusätzlich gibt es weitere Projekte, die auf der Liste als „Vormerkposten“ geführt werden, wie die Erneuerung des Kunstrasenplatzes des SC Ramberg 1949 und die Sanierung der Sport- und Mehrzweckhalle in Gommersheim. Diese Vorhaben zeigen, dass der Bedarf an Investitionen in die Sportstätten auch über die priorisierten Projekte hinausgeht.
Im Hintergrund steht der „Goldene Plan“, der Neubauprojekte und größere Sanierungen ab 75.000 Euro vom Land fördert. Die sieben Verbandsgemeinden im Landkreis wurden daher aufgefordert, neue oder aktuelle Projekte zu melden, um die Sportlandschaft weiter zu stärken.