In Coesfeld hat das Unternehmen JWO mit seiner neuen Nachhaltigkeitsagenda einen wichtigen Schritt in Richtung umweltfreundlicher Zukunft gemacht. Diese Agenda orientiert sich an den Zielen des Europäischen Green Deal und formuliert klare Leitlinien für die ökonomischen, ökologischen und sozialen Handlungsfelder des Unternehmens. Bereits seit der strategischen Neuausrichtung Anfang 2025 ist Nachhaltigkeit einer von drei zentralen Unternehmenspfeilern. JWO stellt sich damit den aktuellen Herausforderungen und der wachsenden Nachfrage nach passgenauen, sicheren und zukunftsfähigen Lösungen.
Ein zentrales Element dieser Agenda ist das Konzept der „Sus[paint]ability“, das die Priorität in messbare Leitlinien und Programme umsetzt. CEO Jan Ostendorf hebt hervor, dass das Unternehmen seit fast zehn Jahren in innovative Rezepturen investiert, um den steigenden Gesundheits- und Umweltanforderungen gerecht zu werden. Dies schließt unter anderem konservierungsmittelfreie Systeme ein, die das Unternehmen als Innovationsfeld entdeckt hat. Im Jahr 2025 wird der erste konservierungsmittelfreie Weißlack eingeführt, der mithilfe von Bioblockern der neuen Generation mikrobiologisches Wachstum hemmt.
Kreislauforientierte Produktion
Ein weiterer zentraler Aspekt der Agenda ist die kreislauforientierte Produktion. JWO setzt auf die vollständige Nutzung erneuerbarer Energien, wobei ein großer Anteil aus der betriebseigenen Photovoltaikanlage stammt. Um die selbst erzeugte Solarenergie noch effizienter zu nutzen, plant das Unternehmen eine Investition in einen Batteriespeicher für 2026. Damit wird nicht nur der Material- und Energieeinsatz optimiert, sondern auch die Lebensdauer der Produkte verlängert, was zu einer signifikanten Senkung der Umweltbelastung über den gesamten Produktlebenszyklus beiträgt.
Diese Maßnahmen sind Teil eines größeren Trends, der durch den Europäischen Green Deal angestoßen wurde. Dieser zielt darauf ab, den Klimawandel, die Umweltverschmutzung und das Artensterben zu bekämpfen und hat sich zum Ziel gesetzt, dass die EU bis 2050 klimaneutral wird. Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen hat im Dezember 2019 eine Wachstumsstrategie mit 50 Maßnahmen vorgestellt, die auch Unternehmen wie JWO zur Anpassung an neue Standards zwingt.
Ein Blick in die Zukunft
Mit dem verschärften Klimaziel bis 2030, das eine Reduktion der Netto-Treibhausgasemissionen um mindestens 55% im Vergleich zu 1990 vorsieht, wird der Druck auf Unternehmen weiter steigen. Durch den Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft wird zudem ein geringerer Ressourcenverbrauch und eine höhere Wiederverwertung angestrebt. JWO positioniert sich hier als Vorreiter, indem es innovative und nachhaltige Produkte entwickelt, die nicht nur umweltfreundlich sind, sondern auch den Verbraucherrechten Rechnung tragen.
Die Initiativen des Green Deal, wie das Recht auf Reparatur und die Stärkung der Verbraucherrechte, tragen dazu bei, dass Unternehmen ihre Produkte nachhaltiger gestalten müssen. JWO ist sich dieser Verantwortung bewusst und zeigt mit seiner Nachhaltigkeitsagenda, wie zukunftsorientierte Unternehmensführung aussehen kann. Inmitten aller Herausforderungen bietet sich somit auch eine Chance, durch Innovation und verantwortungsvolles Handeln einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.