Heute ist der 29.04.2026 und die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist in vollem Gange. Die FIFA hat in einer überraschenden Wendung die Prämien für das kommende Turnier auf 871 Millionen US-Dollar (744 Millionen Euro) angehoben. Diese Entscheidung kommt nach den kritischen Stimmen, die die vorherige Summe von 727 Millionen US-Dollar als unzureichend erachtet hatten. Für die teilnehmenden Nationalverbände, darunter auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB), wird das Startgeld auf 10 Millionen US-Dollar angehoben. Auch die Vorbereitungskosten steigen von 1,5 Millionen auf 2,5 Millionen Dollar, was bei den Verbänden ein erleichtertes Aufatmen auslösen dürfte.

FIFA-Präsident Gianni Infantino rechtfertigt die Erhöhung der Prämien mit dem kommerziellen Erfolg des Turniers und hebt die finanzielle Stabilität der FIFA hervor. Die Verantwortlichen scheinen die Kritik ernst zu nehmen und zeigen ein gewisses Maß an Flexibilität. Trotz dieser Anpassungen wurden keine Änderungen an den Preisgeldern für die Weltmeisterschaft bekanntgegeben, die bereits mit einer Rekordsumme von 50 Millionen US-Dollar für den neuen Weltmeister aufwarten kann.

Ein Blick auf die Preisgelder

Die WM 2026 wird zudem eine neue finanzielle Dimension erreichen, da die Preisgelder für die teilnehmenden Nationen um 50% im Vergleich zur WM 2022 in Katar steigen. Insgesamt sollen rund 620 Millionen Euro an Preisgeldern ausgeschüttet werden. Der größte Betrag wird mit ca. 42,7 Millionen Euro für den Weltmeister verbunden sein, was im Vergleich zu den 41,3 Millionen Euro von 2022 einen kleinen, aber feinen Anstieg darstellt. Die Verteilung der Preisgelder ist ebenfalls aufschlussreich:

  • Vize-Weltmeister: 28,2 Millionen Euro (2022: 29,5 Millionen Euro)
  • Drittplatzierter: 24,8 Millionen Euro (2022: 26,5 Millionen Euro)
  • Viertplatzierter: 23,1 Millionen Euro (2022: 24,6 Millionen Euro)
  • Viertelfinalisten: 16,2 Millionen Euro (2022: 16,7 Millionen Euro)
  • Achtelfinalisten: 12,8 Millionen Euro (2022: 12,8 Millionen Euro)
  • Sechzehntelfinalisten: 9,4 Millionen Euro (2022: kein Sechzehntelfinale)
  • In der Vorrunde ausgeschiedene Nationen: 7,7 Millionen Euro (2022: 8,8 Millionen Euro)

Die reinen Preisgelder belaufen sich auf rund 559 Millionen Euro. Dazu zahlt die FIFA zusätzlich 1,28 Millionen Euro an alle 48 teilnehmenden Nationen zur Deckung der Vorbereitungskosten. Die Gesamtsumme von Preisgeldern und Vorauszahlungen ergibt ein Rekordpreisgeld von 620 Millionen Euro.

Ein neuer Rahmen für ein großes Turnier

Mit der Erhöhung der Teilnehmerzahl auf 48 Nationen, die 16 Teams mehr umfasst als bei der WM 2022 in Katar, steht die FIFA vor der Herausforderung, die Preisgelder gerecht zu verteilen. Die finanzielle Unsicherheit, die durch den schwankenden Dollarkurs und unterschiedliche Besteuerungen in den US-Bundesstaaten entsteht, sorgt allerdings für ein gewisses Unbehagen im DFB. Trotz dieser Herausforderungen ist die Aussicht auf die WM 2026 sowohl für die Spieler als auch für die Zuschauer ein Grund zur Freude und Vorfreude. Die Welt des Fußballs schaut gespannt auf die kommenden Monate und das, was die FIFA für die größte Bühne des Fußballs geplant hat.

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