In der malerischen Grafschaft Bentheim lebt Mareike Schmidt-Burken, eine leidenschaftliche Fotografin, die sich ganz der Welt der Motto- und Mittelalterhochzeiten verschrieben hat. Ihre Reise in die Hochzeitsfotografie begann eher zufällig, als ein Paar sie ansprach, um eine Harry-Potter-Themenhochzeit festzuhalten. Seitdem hat sie ihre kreative Nische gefunden und begeistert Paare mit bunten Fantasy-Outfits, freien Trauungen und besonderen Ritualen wie Handfasting. Dieses uralte Brauchtum, das „Hände binden“ bedeutet, vereint heidnische, keltische und germanische Elemente und wird individuell auf die Wünsche des Paares abgestimmt.

Schmidt-Burken hat 15 Jahre lang klassische Hochzeiten begleitet, bevor sie sich entschloss, ihre Leidenschaft für das Fantastische und Unkonventionelle zu leben. Ihr Arbeitszimmer, geschmückt mit Figuren aus Fantasy-Welten und allerlei „Nerdkram“, spiegelt ihre kreative Seele wider. Ab Ende 2024 wird sie keine klassischen Aufträge mehr annehmen, denn ihr Herz schlägt für die kleineren, detailverliebten Hochzeiten, die oft von einer naturverbundenen Atmosphäre geprägt sind und bei denen Gäste in thematisch passenden Outfits erscheinen.

Handfasting: Eine Zeremonie mit Tradition

Handfasting, das Mareike Schmidt-Burken in ihre Zeremonien integriert, hat seine Wurzeln im mittelalterlichen Großbritannien und ist seit 2009 in Deutschland auch ohne standesamtliche Trauung möglich. Bei dieser naturspirituellen Zeremonie, die von einer Priesterin oder einem Priester durchgeführt werden kann, sind keine formalen Qualifikationen erforderlich. Die Kosten für ein Handfasting betragen etwa 800 Euro und umfassen die Vorbereitung sowie die Durchführung der Zeremonie, die Elemente wie Eheversprechen und Anrufungen der vier Elemente beinhaltet.

Die Zeremonie kann an Orten wie Wäldern oder Gärten stattfinden und wird oft mit symbolischen Handlungen, wie dem Besensprung oder dem Teilen von Brot und Wein, bereichert. Altäre für Erde, Feuer, Wasser und Luft sind ebenfalls Teil dieser besonderen Feier, die den Paaren die Möglichkeit bietet, ihre Eheversprechen individuell zu formulieren. Nach der Zeremonie sind Rituale wie das Werfen von Reis oder Blüten traditionell, um Fruchtbarkeit zu symbolisieren. Schmidt-Burken bemerkt, dass viele jüngere Paare mutiger aus Traditionen ausbrechen und ihre Hochzeiten nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten.

Ein Blick in die Zukunft: Hochzeitsfotografie im Wandel

Aktuell hat Mareike Schmidt-Burken bereits acht Termine für 2026 geplant, wobei die Nachfrage nach ihren einzigartigen Hochzeiten hoch ist. Die Abschlussquote nach Anfragen ist bemerkenswert, und sie sieht einen klaren Bedarf für ihre kreative Nische im Emsland und in der Grafschaft Bentheim. Ihr Wunsch für zukünftige Hochzeiten? Die Mottos „Bridgerton“ und „Herr der Ringe“ stehen ganz oben auf ihrer Liste.

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Ein weiterer Trend, der im Jahr 2025 an Bedeutung gewinnt und auch in die Hochzeitsfotografie Einzug hält, ist das Motto „Unperfekt ist perfekt“. Besonders bei jüngeren Paaren und kreativ geprägten Hochzeiten erfreuen sich unscharfe, leicht verschwommene Aufnahmen großer Beliebtheit. Fotograf:innen setzen bewusst auf Bewegung und Unschärfe, um mehr Authentizität und Emotion in die Bildserien zu bringen. Mareike Schmidt-Burken ermuntert Paare: „Einfach machen. Mutig sein!“ Dies spiegelt sich nicht nur in ihren Fotos, sondern auch in der gesamten Planung und Durchführung der Hochzeiten wider.

Mit ihrer kreativen Herangehensweise und der Liebe zum Detail trägt Mareike Schmidt-Burken dazu bei, dass jede Hochzeit ein unvergessliches Erlebnis wird, das die persönlichen Geschichten und Träume der Paare widerspiegelt. In der Grafschaft Bentheim wird sie weiterhin als Pionierin der Nerd-Hochzeiten in Erinnerung bleiben.