In der Welt des Eishockeys tut sich wieder einiges! Der österreichische Eishockeyverband (ÖEHV) bereitet sich auf spannende Spiele gegen Deutschland vor, die in den kommenden Tagen stattfinden werden. Am Montag wird Benjamin Baumgartner, der nach einer verletzungsbedingten Pause und einer Operation wieder ins Teamcamp einrückt, seine Rückkehr feiern. Dies ist ein wichtiger Schritt für den talentierten Spieler, der sich Mitte Februar eine Unterkörperverletzung zuzog. Sein Comeback wird mit Spannung erwartet, da Baumgartner erstmals seit seiner Verletzung wieder unter voller Belastung trainieren und spielen wird.
Vorab haben Peter Schneider, Benjamin Nissner, Dominic Hackl und Ramon Schnetzer ihre Rückkehr ins Team angekündigt. Diese Spieler haben sich für das Rückspiel gegen Tschechien geschont und werden ab Montag wieder zur Verfügung stehen. Währenddessen werden am Mittwochabend vier Spieler von Moser Medical Graz99ers in Zell am See erwartet, um gemeinsam mit dem Team zu trainieren. Der Fokus liegt auf dem Spiel am Donnerstag in der Heimstätte der Zeller Eisbären. Das Retourspiel gegen Deutschland folgt dann am Samstag in Garmisch-Partenkirchen.
Vorbereitungen und Herausforderungen
Besonders interessant ist die Tatsache, dass Roger Bader, der Teamchef, angekündigt hat, dass ein Verteidiger und drei Stürmer am Mittwoch ins Teamcamp einrücken werden. Diese Spieler werden am Donnerstag und Freitag trainieren, aber das Spiel am Donnerstag auslassen, um dann am Samstag in Garmisch-Partenkirchen aufzulaufen. Die Namen der vier Spieler werden im Laufe der Woche bekanntgegeben. Restkarten für das Heimspiel sind im ÖEHV-Ticketshop erhältlich, und für alle, die es nicht live im Stadion erleben können, überträgt ORF SPORT + beide Spiele.
Ein weiterer Spieler, Gregor Biber, wird voraussichtlich in der letzten Vorbereitungswoche erwartet, steht jedoch unter Druck, da er mit Rögle um die schwedische Meisterschaft kämpft. Momentan liegt sein Team gegen Skelleftea AIK mit 0:2 zurück. Dies zeigt, wie herausfordernd die Situation für die österreichische Mannschaft ist, die sich auf die kommende Eishockey-Weltmeisterschaft in Zürich vorbereitet.
Dezimierter Kader
Die Vorzeichen sind nicht die besten, denn Österreich reist mit einem stark dezimierten Kader zur WM. Teamchef Roger Bader sieht sich gezwungen, auf mehrere Schlüsselspieler zu verzichten, was die Kaderzusammenstellung erschwert. Verletzungen und Playoff-Verpflichtungen machen die Situation noch komplizierter. Spieler wie Marco Rossi und Marco Kasper sind verletzungsbedingt nicht dabei, und auch Kapitän Thomas Raffl sowie Michael Raffl und Brian Lebler fehlen. Zudem ist der Einsatz von David Reinbacher und Vinzenz Rohrer, die in den NHL-Playoffs bzw. der AHL aktiv sind, unwahrscheinlich.
Inmitten dieser Herausforderungen ist die Rückkehr von Benjamin Baumgartner umso bedeutender. Sein Fitnesszustand wird in Zell am See bewertet, und die Fans hoffen auf eine starke Leistung, die das österreichische Team in der schweren Phase unterstützen könnte. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt und welche Spieler letztendlich für die WM nominiert werden.