Am Dienstagabend erlebte der ECDC Memmingen einen herben Rückschlag im Kampf um den Aufstieg in die DEL2. Im fünften Spiel der Finalserie der Oberliga-Playoffs unterlag das Team dem Deggendorfer SC mit 6:1. Damit bleibt die ersehnte Rückkehr in die DEL2 vorerst auf Eis, denn die Indians benötigen weiterhin einen Sieg, um den Aufstieg zu sichern. Das einzige Tor für Memmingen erzielte Brett Ouderkirk in der 11. Minute, während Deggendorf durch Marco Baßler (13.), Niklas Heinzinger (19.), Dylan Jackson (30. und 54.), Harrison Roy (32.) und Petr Stloukal (56.) dominierte.

Mit dieser Niederlage verkürzt der Deggendorfer SC in der Best-of-Seven-Serie auf 2:3. Das nächste entscheidende Spiel findet am 1. Mai um 18 Uhr am Memminger Hühnerberg statt, wo die Fans fest mit einem Sieg rechnen. In den vorherigen Runden zeigten die Indians eine starke Leistung, indem sie die Icefighters Leipzig, die Hannover Indians und die Hannover Scorpions besiegten. Ein möglicher Aufstieg wäre ein historisches Ereignis für den ECDC Memmingen, denn es wäre die erste Saison in der DEL2 seit der Neugründung im Jahr 1999. Zudem könnte Memmingen die neue sportliche Nummer eins im Allgäuer Eishockey werden, da der ESV Kaufbeuren aus der DEL2 abgestiegen ist.

Der Weg bis zum Matchball

<pDie Situation war vor dem Spiel 5 noch vielversprechend. In Spiel 4 konnte der ECDC Memmingen den Deggendorfer SC mit 4:1 besiegen und sich damit den Matchball sichern. Vor 3700 Zuschauern im Hühnerberg wollte das Team den entscheidenden Schritt vor heimischem Publikum machen. Während das Team auf den gesperrten Sam Verlest verzichten musste, zeigte Markus Lillich eine beeindruckende Leistung. Der Playoff-Topscorer erzielte in den Playoffs 15 Tore und 14 Assists und verlängerte seinen Vertrag für die kommende Saison. Lillich war ligaweiter Topscorer und ein unverzichtbarer Bestandteil des Teams.

Das Spiel 4 verlief spannend: Nach einem torlosen ersten und zweiten Drittel erzielte Felix Brassard das erste Tor für ECDC. Markus Lillich erhöhte auf 2:0, bevor der DSC durch Petr Stloukal auf 1:2 verkürzen konnte. Brett Ouderkirk stellte den alten Abstand wieder her, und Milan Pfalzer sorgte mit einem Empty Net Goal für den Endstand von 4:1. Mit diesem Sieg schien der Weg für Memmingen geebnet, doch die Niederlage im darauffolgenden Spiel 5 hat die Situation erneut auf den Kopf gestellt.

Ein Blick voraus

Das entscheidende Spiel am 1. Mai wird entscheidend sein, nicht nur für die Mannschaft, sondern auch für die gesamte Region. Die Fans und die Stadt hoffen auf ein weiteres Highlight in der Eishockeygeschichte von Memmingen. Die Möglichkeit, die DEL2 zu erreichen, würde nicht nur dem Verein einen neuen Status verleihen, sondern auch den Eishockeysport in der Region neu beleben. Die Vorfreude auf das nächste Spiel ist spürbar, während sich die Mannschaft auf die Herausforderung konzentriert und alles daran setzt, den Aufstieg zu schaffen.

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