Am 3. Mai 2026 fand im Bäcker Ruetz in Kematen ein Unternehmerinnen- und Unternehmerfrühstück statt, das ganz im Zeichen des Fachkräftemangels und der aktuellen Herausforderungen in der Aus- und Weiterbildung stand. Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region kamen zusammen, um über ihre Erfahrungen zu diskutieren und nach Lösungen zu suchen. Es war eine Gelegenheit, die Gedanken zu teilen und sich über die neuesten Entwicklungen auszutauschen – ein entspannter Rahmen, der förmlich nach Vernetzung schrie!

Der Impulsvortrag von Daniel Gostner, Firmenkundenbetreuer des WIFI Tirol, setzte den Ton für den Morgen. Gostner sprach nicht nur über die Veränderungen in den Anforderungen an die Betriebe und Mitarbeitenden, sondern legte auch den Fokus auf Trends in der Weiterbildung. Die Bedeutung gezielter Qualifizierung für die Sicherung von Fachkräften wurde dabei besonders hervorgehoben. Bezirksobfrau Rebecca Kirchbaumer ließ es sich nicht nehmen, die Dringlichkeit praxisnaher Weiterbildung und flexible, bedarfsorientierte Lösungen für Unternehmen zu betonen. Es war klar: Die Zeiten ändern sich, und mit ihnen die Anforderungen an die Arbeitskräfte.

Ein Austausch, der bewegt

Nach dem Vortrag folgte ein lebhafter Austausch unter den Teilnehmern. In ruhiger Atmosphäre wurden Erfahrungen und Perspektiven geteilt, und es wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass Unternehmerinnen und Unternehmer sich gegenseitig unterstützen. Hier wurde nicht nur geredet, sondern auch richtig zugehört – ein wertvolles Gut in einer Zeit, in der Fachkräfte immer knapper werden.

Um den aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen, ist es entscheidend, die Weiterbildung als Schlüssel zu begreifen. Die Mittelfristprognose des Fachkräftemonitorings, die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales durchgeführt wird, zeigt auf, dass bis 2029 rund 530.000 Fachkräfte fehlen werden. Besonders Frauen, Nicht-Deutsche und Ältere sind Potenziale, die es zu nutzen gilt. Der demografische Wandel wirkt wie ein dunkler Schatten auf den Arbeitsmarkt, und die Notwendigkeit gezielter Einwanderungsstrategien wird immer dringlicher.

Die Zukunft im Blick

Die Herausforderungen sind vielfältig: Digitalisierung und Klimawandel beeinflussen die Kompetenzbedarfe, und während die Erwerbsbeteiligung von Älteren nur kurzfristig einen Anstieg des Arbeitskräfteangebots verspricht, haben Frauen und Zugewanderte das Potenzial, langfristig positive Effekte zu erzielen. Die Gespräche in Kematen könnten somit als kleiner Beitrag zur großen Lösung gesehen werden – es braucht einfach Mut und Engagement, um die Dinge in die Hand zu nehmen.

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Es ist eine spannende Zeit für die Wirtschaft in der Region, und das Unternehmerinnen- und Unternehmerfrühstück hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Austausch und die Vernetzung sind. Wenn es darum geht, den Fachkräftemangel zu bekämpfen, können wir alle gemeinsam einen Unterschied machen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Entwicklungen weiter gestalten werden, doch eines ist sicher: Die Zukunft wird dynamisch und herausfordernd!