Ein aufregendes Netzwerktreffen fand kürzlich in der Bäckerei Felber statt, und es war ein echtes Fest der Unternehmerinnen. Die FiW-Bezirksvorsitzende, Linda Fertl-Bläuel, hieß zahlreiche Damen willkommen und schuf damit eine Atmosphäre, die sowohl inspirierend als auch einladend war. Die Bäckerei, bekannt für ihre köstlichen Backwaren, wurde von Franz und Doris Felber geleitet, die nicht nur über ihre beeindruckende Erfolgsgeschichte berichteten, sondern auch Einblicke in die Kunst der Brotproduktion gaben. Rund 30 Unternehmerinnen nahmen an diesem Event teil – eine wunderbare Gelegenheit, um sich auszutauschen und Netzwerke zu knüpfen.

Besonders spannend war der Moment, als Winzerin Viktoria Puhr ihre Tipps zur Weinauswahl passend zu den verschiedenen Brotsorten teilte. Es war eine gelungene Kombination aus Kulinarik und unternehmerischem Austausch, die alle Anwesenden begeisterte. Linda Fertl-Bläuel, die sich für ihre Wiederwahl zur Bezirksvorsitzenden bedankte, bat die Teilnehmerinnen um Themenvorschläge für zukünftige Veranstaltungen unter dem Motto „Was beschäftigt mich als Unternehmerin?“. Es ist klar, dass der Austausch in dieser Runde nicht nur für die persönliche, sondern auch für die berufliche Weiterentwicklung von großer Bedeutung ist.

Die Erfolgsgeschichte der Bäckerei Felber

Doris Felber, Jahrgang 1962, ist ein wahres Kraftpaket. Aufgewachsen in einer Landwirts- und Bäckerfamilie in Groß-Enzersdorf, hat sie bereits früh die Liebe zum Bäckerhandwerk entdeckt. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und zwölf Jahren in der Bäckerei Müller & Gartner stieg sie in die Firma ihres Ehemannes, Franz Felber, ein. Gemeinsam haben sie die Großbäckerei Felber zu einem Unternehmen mit 45 Filialen und 420 Mitarbeitern gemacht. Doris ist die Mehrheitseigentümerin und bringt ihre weibliche Handschrift in die Atmosphäre und das Mitarbeiterumfeld ein.

Ihr Sortiment ist bemerkenswert vielfältig – von Bio-Alpenlaib über Kürbistraum bis hin zu veganen Produkten. Und wie könnte es anders sein, die neuesten Innovationen wie New York Croissants mit aufregenden Geschmacksrichtungen wie Strawberry Sensation oder Pistacchio Paradiso zeigen, dass Doris Felber immer am Puls der Zeit ist. Sie hat einen klaren Wunsch: dem Aussterben des Bäckerhandwerks in Niederösterreich entgegenzuwirken. Mit der Eröffnung der neuesten Felber-Filiale im Januar 2024 am Hauptplatz in Tulln zeigt sie, dass sie an die Zukunft glaubt.

Die Herausforderungen der Unternehmerinnen

Doch nicht alles ist einfach. Ein weiterer Artikel beleuchtet die Herausforderungen kleiner Betriebe im Bürokratie-Dschungel, insbesondere für Ein-Personen-Unternehmen (EPU). Diese Themen sind brisant und betreffen nicht nur die großen Unternehmen, sondern auch die kleinen, die oft im Schatten der großen Namen stehen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Doris Felber hat auch private Momente, die sie geprägt haben. Schicksalsschläge haben sie nur stärker gemacht. Sie findet ihren Ausgleich beim Morgenlauf, Eiswasserbad und in der Kältekammer. „Ein guter Tag beginnt mit Felberkaffee, Salzstangerl und Topfengolatsche“, sagt sie und man merkt, dass diese kleinen Freuden im Alltag für sie von großer Bedeutung sind. Ihre vier Kinder sind ihr Ein und Alles, und die Übergabe des Betriebs plant sie in kleinen, gut durchdachten Schritten. Das zeigt, wie sehr ihr das Wohl ihrer Familie und des Unternehmens am Herzen liegt.