Heute ist der 27.04.2026 und in Haag am Hausruck tut sich einiges in der Bildungslandschaft. Das Patenfirmenprojekt „Schule trifft Wirtschaft“ an der Musikmittelschule (MMS) Haag wird nicht nur fortgesetzt, sondern auch ausgeweitet. Dies zeigt den wachsenden Wert der Kooperation zwischen Bildungseinrichtungen und der regionalen Wirtschaft. Mit dem Projektstart im Februar, bei dem die zweiten Klassen im Fokus standen, werden nun auch die ersten Klassen in die spannende Welt der Patenfirmen eingeführt.
Die Projektinitiatorin Sandra Stüber und Organisatorin Susanna Schmidbauer arbeiten Hand in Hand mit Direktor Rudolf Sternbauer, um den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in die Wirtschaft zu ermöglichen. Dabei stehen die Partnerfirmen Installationen Mayrhuber, Genböck Haus und die Raiffeisenbank Region Hausruck – Bankstelle Haag am Hausruck bereit, um sich den jungen Talenten vorzustellen. Bei einer kleinen Feierstunde wurden die Partnerschaften offiziell besiegelt, begleitet von einem musikalischen Programm der 1m Klasse, das die Veranstaltung auflockerte und für eine festliche Atmosphäre sorgte.
Einblicke in die regionale Wirtschaft
Die Firmenvertreter Herbert und Sabine Mayrhuber, Birgit Hinterberger und David Wimmer waren vor Ort, um den Schülern von ihren Erfahrungen und Möglichkeiten innerhalb ihrer Betriebe zu berichten. Bürgermeister Konrad Binder (ÖVP) und WKO-Leiter Hans Moser betonten in ihren Reden den enormen Mehrwert des Projekts. Die Betriebe haben die Möglichkeit, frühzeitig motivierte Fachkräfte kennenzulernen, während die Schüler, Eltern und Lehrkräfte wertvolle Einblicke in die regionale Wirtschaft erhalten.
Die Vorfreude auf die künftige Zusammenarbeit mit diesen Leitbetrieben ist bei allen Beteiligten spürbar. Durch solche Initiativen wird nicht nur das Bewusstsein für die regionale Wirtschaft gestärkt, sondern auch der Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft der Schülerinnen und Schüler gelegt.
Engagierte Zusammenarbeit für die Zukunft
Diese Form der Kooperation zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, die Kluft zwischen Schule und Berufswelt zu überbrücken. Indem Schüler bereits frühzeitig mit der Wirtschaft in Kontakt kommen, können sie nicht nur ihre Interessen entdecken, sondern auch wertvolle Netzwerke aufbauen. Dies ist in der heutigen Zeit, in der Fachkräfte händeringend gesucht werden, von unschätzbarem Wert.
Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Partnerschaften weiterentwickeln werden. Eines steht jedoch fest: Projekte wie „Schule trifft Wirtschaft“ sind ein Schritt in die richtige Richtung, um die Bildungslandschaft und die regionale Wirtschaft nachhaltig zu stärken.