Heute ist der 8.06.2026 und in der kleinen Stadt Ried gibt es wieder einmal Grund zur Freude! Das Autohaus Lang hat sich mit der 1b-Klasse der Mittelschule 2 zusammengetan und eine neue Klassenpatenschaft ins Leben gerufen. Es ist nicht nur eine Partnerschaft, sondern vielmehr ein Sprungbrett für die Schülerinnen und Schüler, um die Arbeitswelt kennenzulernen. Hier wird nicht nur geredet, sondern auch gehandelt! Die Schüler dürfen sich auf zahlreiche spannende Einblicke in regionale Betriebe freuen, die ihnen zeigen, was es heißt, Teil der Arbeitswelt zu sein.
Diese Initiative ist mehr als nur ein nettes Projekt. Christoph Wiesner, der Leiter der WKO Ried, unterstreicht die immense Bedeutung solcher Kooperationen. „Es geht darum, die Brücke zwischen Schule und Wirtschaft zu schlagen“, sagt er. Die Unternehmen in der Region übernehmen Verantwortung und fördern die Ausbildung der Fachkräfte von morgen. Und das Autohaus Lang hat sich verpflichtet, die Klasse bis zum Abschluss im Jahr 2029 zu begleiten. Mit Klassenvorständen wie Marianne Gogg und Silva Aigner sowie den Ansprechpartnern Barbara Lang und Johannes Stangl an der Seite der Schüler wird das sicherlich eine spannende Zeit!
Praxisnahe Einblicke und spannende Aktivitäten
Geplant sind Betriebsbesichtigungen und praxisorientierte Projekte, die den Schülern helfen sollen, ihre eigenen Interessen zu entdecken und Karrieremöglichkeiten zu erkunden. Das Projekt „Schule trifft Wirtschaft“, das 2025 von der WKO Ried ins Leben gerufen wurde, hat das Ziel, Jugendliche mit regionalen Betrieben zu vernetzen. Das ist nicht nur wichtig für die Schüler, sondern auch für die Unternehmen, die so die Chance haben, frische Talente zu entdecken und zu fördern.
Aber das ist noch nicht alles! Klassenpatenschaften sind nicht nur in Ried angesagt, sondern auch ein Konzept, das weit über die Grenzen hinaus wirkt. Schulen können Patenschaften für Kinder aus über 40 Programmländern in Afrika, Asien oder Lateinamerika übernehmen. Diese Patenschaften fördern nicht nur den interkulturellen Austausch, sondern auch das Verständnis zwischen Kulturen. Ein Patenkind wird zum Botschafter seiner Gemeinde und die Gelder fließen in nachhaltige Projekte, die der gesamten Gemeinschaft zugutekommen. Besonders der Briefwechsel zwischen Patenkind und Klasse lässt Herzen höher schlagen und stärkt die persönliche Verbindung.
Langfristige Engagements und soziale Verantwortung
Die Übernahme einer Patenschaft ist ein Zeichen des langfristigen Engagements, das viele Schulen im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften (AG) zeigen. So wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch eine tiefere soziale Verantwortung gefördert. Es ist inspirierend zu sehen, wie Schulen und Unternehmen Hand in Hand arbeiten, um die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen nachhaltig zu verbessern. Und das Beste daran? Diese Patenschaften können jederzeit ohne Angabe von Gründen beendet werden, was den Schulen Flexibilität bietet, falls sich Umstände ändern sollten.
In einer Welt, die oft hektisch und unberechenbar erscheint, sind solche Initiativen ein Lichtblick. Sie zeigen, wie wichtig es ist, dass Unternehmen Verantwortung übernehmen und dass Bildung nicht nur in Klassenzimmern stattfindet, sondern auch in der realen Welt, wo die Schüler die Möglichkeit haben, zu wachsen und zu lernen. Und so geht es in Ried mit frischem Elan und neuen Perspektiven weiter. Man darf gespannt sein, was die kommenden Jahre bringen werden!