Heute ist der 6.06.2026 und die Wirtschaftskammer Kärnten pulsiert vor Energie! Der 23. Exporttag ist in vollem Gange und zieht über 250 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie 26 Wirtschaftsdelegierte aus aller Welt an. Hier wird nicht nur geredet, hier wird gehandelt! Internationale Märkte sind für Kärntens Wirtschaft ein zentraler Erfolgsfaktor – das spürt man förmlich in der Luft. Geopolitische Spannungen, steigende Kosten und volatile Märkte, ja, sie sind wie ein Schatten über den Geschäften, machen aber auch die Suche nach neuen Möglichkeiten umso spannender.

Jürgen Mandl, Präsident der WK Kärnten, hat das treffend auf den Punkt gebracht: „Es braucht internationale Vernetzung und stabile Märkte.“ Und genau darum geht es heute. Der Exporttag bietet eine Plattform für bilaterale Gespräche, Beratungsgespräche und sogar Pitching-Sessions. Die Teilnehmer haben die Chance, neue Märkte kennenzulernen und ihre Internationalisierungsvorhaben voranzutreiben. Ein echtes Schlaraffenland für alle, die auf der Suche nach neuen Horizonten sind!

Ein Blick auf die Zahlen

Die aktuellen Zahlen sind mehr als nur beeindruckend. Kärntner Warenexporte haben im ersten Halbjahr 2025 stolze 4,832 Milliarden Euro erreicht – ein Plus von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Importe stiegen leicht auf 3,970 Milliarden Euro. Und wenn wir uns die Außenhandelsbilanz anschauen, so stehen wir mit einem Überschuss von 862 Millionen Euro gut da. Deutschland bleibt der wichtigste Exportmarkt, gefolgt von China und Italien. Die EU ist nach wie vor ein bedeutender Absatzmarkt, aber auch außereuropäische Märkte gewinnen an Bedeutung. Wer hätte gedacht, dass das MERCOSUR-Abkommen einem Markt mit über 270 Millionen Menschen Tür und Tor öffnen könnte?

Kein Wunder, dass die Exportgala am Abend ein weiteres Highlight des Tages sein wird. Unternehmen, die Mut, Innovationskraft und internationalen Erfolg zeigen, werden hier ausgezeichnet. Es gibt auch eine Keynote von Ursula Plassnik, die sicher einen tiefen Einblick in aktuelle globale Trends und Chancen geben wird. So viel Inspiration in einem Raum – da bleibt kein Auge trocken!

Die Herausforderungen meistern

Doch die Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen. Bürokratie, hohe Produktionskosten und steigende Energiepreise drücken vielen Unternehmen auf die Stimmung. Das WIFO berichtet von einem leichten Wirtschaftswachstum in Kärnten von nur 0,2 Prozent im ersten Quartal 2026. Der Druck durch geopolitische Unsicherheiten und belastete Lieferketten ist allgegenwärtig. Dennoch zeigt sich, dass Österreich als kleine, offene Volkswirtschaft mit bedeutenden wirtschaftlichen Verflechtungen ins Ausland nicht aufgibt. Die Internationalisierung ist das A und O! Das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus führt regelmäßige Dialoge mit in- und ausländischen Institutionen, um die österreichische Wirtschaft zu stärken und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen.

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Der Exporttag ist dabei ein herausragendes Beispiel für die Pflege und den Ausbau bilateraler Wirtschaftsbeziehungen. Die Internationale Offensive go-international unterstützt rund 50.000 Unternehmen beim Markteintritt und dem Ausbau von Auslandsgeschäften. Es gibt also genügend Unterstützung, um auch in stürmischen Zeiten die Segel richtig zu setzen.

Am Ende des Tages ist es die Gemeinschaft, die zählt. Ein großes Dankeschön geht an alle Teilnehmer, Wirtschaftsdelegierte, Partner und Sponsoren, die diesen Tag möglich gemacht haben. Und während wir auf den Exporttag Kärnten 2027 blicken, wird klar: Die Zukunft sieht vielversprechend aus, wenn wir gemeinsam die Herausforderungen annehmen und Chancen ergreifen.