Visa-Drama und digitale Einblicke: Die Schattenseiten der WM 2026 für Fans
Heute ist der 13.06.2026 und die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA ist spürbar. Die Fans der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste stehen jedoch vor einem herben Rückschlag: Sie haben keine Visa für die Einreise in die USA erhalten! Das ist ein echter Schock für die Anhänger, die in der Gruppenphase gegen starke Gegner wie Ecuador, Curaçao und Deutschland antreten wollen. Julien Kouadio Adonis von der Fanvereinigung CNSE äußerte seine Enttäuschung über diese Entscheidung und das ist nur der Anfang der Probleme, die die Einreisebestimmungen mit sich bringen.
Die Elfenbeinküste spielt am 15. Juni in Philadelphia gegen Ecuador, am 20. Juni in Toronto, Kanada, gegen Deutschland und am 25. Juni erneut in Philadelphia gegen Curaçao. Da die Unterstützung vor Ort nun aus der ivorischen Diaspora kommen muss, wird die Atmosphäre in den Stadien sicher trotzdem besonders, auch wenn einige der treuesten Fans nicht anreisen können. Die Visa-Vergabe hat schon viele Diskussionen ausgelöst und zeigt, wie kompliziert die Einreise für Fans aus verschiedenen Ländern geworden ist. Auch aus dem Iran, Haiti und Senegal erreichen uns Berichte über ähnliche Probleme – ein Trend, der einige Sorgen aufwirft.
Neue Einreisebestimmungen und ihre Auswirkungen
Die WM 2026 bringt nicht nur fußballerische Höhepunkte, sondern auch neue Herausforderungen für die Fans. Hohe Eintrittspreise und Reisekosten sind nur die Spitze des Eisbergs. Ein neuer Vorschlag der US-Grenzschutzbehörde verlangt von Einreisenden die Offenlegung ihrer digitalen Privatleben – das klingt schon fast nach einem Science-Fiction-Film, oder? Die Fans müssen ihre geschäftlichen und privaten Telefonnummern der letzten fünf Jahre sowie E-Mail-Adressen der letzten zehn Jahre offenbaren. Da fragt man sich doch, wo das noch hinführen soll!
Für die deutsche Nationalmannschaft, die ebenfalls in der Gruppenphase spielt, geht es zweimal in die USA und einmal nach Kanada. Die Fans aus Deutschland können, sofern sie die ESTA-Voraussetzungen erfüllen, über das ESTA-System 90 Tage ohne Visum einreisen. Aber auch hier gibt es Auflagen: Wer in die USA reisen möchte, muss sich auf mögliche strenge Kontrollen einstellen – das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass die US-Behörden die Überprüfung von Mobilgeräten sogar erlauben. Da wird das Handy gleich zum kritischen Element der Reisevorbereitung!
Die Situation für WM-Teilnehmer und ihre Anhänger
Die Einreisebestimmungen betreffen viele Länder, nicht nur die Elfenbeinküste. Staatsangehörige aus dem Iran und Haiti sind von einem generellen Einreiseverbot betroffen, während auch Senegal und andere WM-Teilnehmer Schwierigkeiten haben könnten. Kritiker warnen vor einer Einschränkung der Meinungsfreiheit und des Rechts auf Privatsphäre. Das wirft Fragen auf, wie viel Kontrolle wir bereit sind, für den Zugang zu einem Sportereignis zu akzeptieren.
Die Ticketverkäufe sind in vollem Gange und der „FIFA-Pass“ soll Ticketinhabern schnellere Interviewtermine bei den amerikanischen Behörden ermöglichen – das klingt ja fast zu gut, um wahr zu sein! Aber Details dazu sind noch unklar, was die Planung für viele Fans erschwert. Es gibt bereits Diskussionen über schärfere Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen, die sich auf die Atmosphäre und die Teilnahme der Fans auswirken könnten.
Für die Spiele in den USA ist eine ESTA-Genehmigung oder ein B-1/B-2-Visum erforderlich, während für die kanadischen Spielorte wie Toronto eine eTA genügt. Wer plant, mehrere Spiele in verschiedenen Ländern zu besuchen, sollte sich auch um die entsprechenden Genehmigungen kümmern. Die Distanzen zwischen den Spielorten sind enorm; also, ein Flug ist oft die sinnvollste Option, um rechtzeitig zum nächsten Stadion zu gelangen. Am Ende bleibt nur zu hoffen, dass sich die Lage für alle Fans, ob aus der Elfenbeinküste oder Deutschland, bald entspannt und sie die WM in vollen Zügen genießen können.
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