In der Handwerkerschaft Horst/Neuendorf-Sachsenbande hat sich in den letzten Wochen einiges getan – und zwar ganz konkret in Form von Neuwahlen. Die Wahlzeiten sämtlicher Innungspositionen endeten Ende März, und das war der Startschuss für die Innungsversammlungen der 16 Innungen der Kreishandwerkerschaft Westholstein. Hierbei wurden insgesamt sieben neue Obermeister gewählt. Diese Veränderungen sind nicht nur wichtig für die Innungen selbst, sondern auch für die gesamte Region, denn sie bringen frischen Wind und neue Perspektiven in die Handwerkslandschaft.

Die neuen Obermeister bringen nicht nur frische Ideen, sondern auch jede Menge Erfahrung mit sich. Im Baugewerbe hat René Marquardt aus Quickborn Norbert Lanz ersetzt. In der Elektro-Innung Steinburg hat Jan Griesbach aus Heiligenstedtenerkamp Malte Ahmling abgelöst, während Torge Horst aus Schenefeld die Kfz-Innung Steinburg von Thomas Brockmann übernimmt. Dirk Steenbock aus Horst ist der neue Obermeister der Metall-Innung Steinburg, und Olaf Gosau aus Oelixdorf hat die Innung für Sanitär, Heizung und Klima (SHK) von Ralf Sievers übernommen. Bei den Tischlern gab es ebenfalls Veränderungen: Edgar Konetzny aus Elmshorn ersetzt Uwe Pein in der Tischler-Innung Pinneberg und Wolfgang Alexander aus Quickborn tritt die Nachfolge von Hans Lorentzen in der Tischler-Innung Steinburg an.

Ein neuer Kreishandwerksmeister

Am 7. Mai war dann der große Tag: Die Delegierten wählten einen neuen Kreishandwerksmeister. Kai Schröder aus Rellingen, der auch Obermeister der Elektro-Innung des Kreises Pinneberg ist, wurde nach einer beeindruckenden 10-jährigen Amtszeit von Norbert Lanz zum neuen Kreishandwerksmeister gewählt. Martin Ossenbrüggen aus Kellinghusen wird als sein Stellvertreter fungieren. Eine bemerkenswerte Wahl – beide erhielten 100 % der Stimmen! Das zeigt, wie sehr Vertrauen und Anerkennung in der Handwerkerschaft herrschen.

Die Innungen selbst, das sind nicht nur einfach Gruppen von Handwerkern. Sie sind die Interessenvertretung selbstständiger Handwerkerinnen und Handwerker eines bestimmten Gewerks und haben die Rechtsform einer Körperschaft öffentlichen Rechts. In der Regel sind sie für einen Landkreis oder eine Großstadt organisiert, und in den Landkreisen sind sie zu Kreishandwerkerschaften zusammengeschlossen. Die Mitgliedschaft in einer Innung ist freiwillig und bietet den Mitgliedern zahlreiche Vorteile: Sei es die Möglichkeit, Prüfungsausschüsse zu bilden, Fachschulen zu errichten oder bei Streitigkeiten zwischen Handwerkern und Kunden zu vermitteln – die Innungen fördern ein harmonisches Miteinander zwischen Meistern, Gesellen und Lehrlingen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Neuwahlen und die frischen Gesichter in den Innungen könnten der Schlüssel zu einer noch stärkeren und dynamischeren Handwerkslandschaft in Westholstein sein. Man darf gespannt sein, welche Impulse die neuen Obermeister setzen werden. Ihre Aufgaben sind nicht zu unterschätzen – sie sind die Stimme ihrer Innungen und tragen die Verantwortung für die Interessen ihrer Mitglieder. Es bleibt abzuwarten, wie sie die Herausforderungen der Zukunft meistern. Das Handwerk steht vor vielen Veränderungen, und die neuen Obermeister haben die Möglichkeit, mit frischen Ideen und einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse ihrer Mitglieder an die Arbeit zu gehen. So viel steht fest: Die Zukunft des Handwerks in Westholstein sieht vielversprechend aus!

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