Heute ist der 15.06.2026, und in Schleswig-Holstein gibt es aufregende Neuigkeiten! In Kiel wurde eine gemeinsame industriepolitische Agenda vorgestellt, die von der Landesregierung, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden erarbeitet wurde. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hebt die Bedeutung dieser Agenda für die Schaffung von Arbeitsplätzen, Wohlstand und Zukunftsperspektiven hervor. Es ist eine Art Manifest für die Industrie im Norden, die sich in Zeiten schwacher Konjunktur, hoher Kosten und technologischem Wandel bewähren möchte.

Die Agenda hat ein klares Ziel vor Augen: die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu verbessern. Schleswig-Holstein will die Chancen der Energiewende nutzen, um sich als moderner Industriestandort weiterzuentwickeln. Philipp Murmann, Präsident der Unternehmensverbände Nord, spricht von aktiven Maßnahmen gegen Deindustrialisierung – ein wirklich brisantes Thema! Es ist ja kein Geheimnis, dass viele Betriebe sich den Herausforderungen des Marktes stellen müssen, und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 26% der Betriebe bewerten ihre wirtschaftliche Lage als schlecht. Ein echter Weckruf!

Schwerpunkte der Agenda

Die Agenda hat einige klare Schwerpunkte definiert, die für die Zukunft der Industrie entscheidend sind. Dazu gehören eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung, der Ausbau der Verkehrs- und Digitalinfrastruktur, sowie schnellere Genehmigungsverfahren und Bürokratieabbau. Auch die Sicherung von Fachkräften spielt eine zentrale Rolle, wobei Laura Pooth, DGB-Nord-Vorsitzende, besonders auf die Notwendigkeit von Investitionen in Fachkräfte und Innovationen hinweist. Die duale Ausbildung wird ebenfalls gestärkt, um dem Fachkräftemangel effektiv entgegenzuwirken.

Die Landesregierung plant, staatliche Leistungen stärker zu digitalisieren und Abläufe zu vereinfachen. Das klingt nach einem echten Fortschritt! Schleswig-Holstein hat starke Branchen, von der Ernährungswirtschaft bis zur chemischen und pharmazeutischen Industrie. Über 6.800 Industriebetriebe mit knapp 153.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sorgen für einen beachtlichen Anteil von 14% an der Bruttowertschöpfung – ein Zeichen für die wirtschaftliche Stärke der Region.

Positive Reaktionen und kritische Stimmen

Die Reaktionen auf die Agenda sind gemischt. Während Laura Pooth die Agenda als wichtiges Signal und als Lösung für bestehende Probleme sieht, äußern sich Kritiker aus den Reihen der SPD und FDP skeptisch. Ulf Kämpfer (SPD) lobt zwar die Themenauswahl, kritisiert aber die Umsetzung als zu unkonkret. Bernd Buchholz (FDP) bezeichnet die Agenda als „Ansammlung allgemeiner Feststellungen“. Nun ja, so ist das mit der Politik – die einen sehen das Glas halb voll, die anderen halb leer.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Ein interessanter Punkt, der sich aus einer Studie ergibt, ist die mögliche Zusammenarbeit mit dem dänischen Festland. Das könnte günstige Strompreise für die Region bedeuten und neue Arbeitsplätze in der Erneuerbaren-Energien-Branche schaffen. Schleswig-Holstein ist bereits Vorreiter bei den Erneuerbaren Energien und könnte in Zukunft seine Stromversorgung zu 100% aus diesen Quellen decken. Ein ambitioniertes Ziel, aber warum nicht?

Der Weg in die Zukunft

Die Agenda wird regelmäßig überprüft und weiterentwickelt – das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Digitalisierung, Industrie 4.0, und die damit verbundenen Veränderungen in der Produktion sind ebenfalls zentrale Themen, die Schleswig-Holstein voranbringen könnten. Der Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ist dabei unerlässlich, um die Erreichbarkeit logistischer Knotenpunkte zu gewährleisten.

Der Industrieklimaindex zeigt einen Rückgang von 95,4 auf 83,9 Punkte. Das ist keine gute Nachricht, aber vielleicht ist es genau das, was Schleswig-Holstein braucht, um wachzurütteln und entschlossen zu handeln. Die Herausforderungen sind groß, aber die Chancen auch. Wenn alle Akteure zusammenarbeiten, könnte Schleswig-Holstein tatsächlich zu einer Modellregion für die Energiewende werden – und das wäre doch mal ein Grund zum Feiern!

Gerade bei regionalen Medien zählt nicht nur inhaltliche Nähe, sondern auch die technische Abbildung davon. Unsere VeloCore-Plattform, umgesetzt durch Daniel Wom, verbindet lokale Relevanz mit moderner, performanter Technik.