In Schleswig-Flensburg wird im Juni 2026 eine ganz besondere Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die sich mit einem Thema beschäftigt, das oft auf die lange Bank geschoben wird: die eigene Vorsorge. Die Reihe trägt den Titel „Vorsorge, die Mut macht“ und bietet eine wunderbare Gelegenheit, sich ohne jegliche Hemmungen mit Fragen rund um Leben und Tod auseinanderzusetzen. Schließlich ist es nie zu früh, sich Gedanken über Testament, Pflege und die eigenen Wünsche für die Zukunft zu machen. Und das Beste daran? Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Jeden Montag im Juni – also am 1., 8., 15., 22. und 29. – lädt das Pauluszentrum in der Königsberger Straße 18 in Schleswig von 16 bis 17:30 Uhr zu diesen informativen Vorträgen ein. Die Themen sind dabei so vielfältig wie wichtig: Am ersten Montag geht es um selbstbestimmte Vorsorge, Betreuungs- und Patientenverfügung sowie Vorsorgevollmacht. Der zweite Termin widmet sich der Einsamkeit, ihren Hintergründen und Hilfsangeboten. Am 15. Juni stehen Testament und Bestattung im Fokus – ein Thema, das viele bewegt. Die anschließenden Vorträge befassen sich mit selbstbestimmtem Wohnen und der Pflege, die zuhause, im Heim oder anderswo stattfinden kann.

Expertise aus der Region

Referenten aus den Bereichen Beratung, Pflege, Recht und Sozialarbeit werden die Vorträge leiten. Hier kommen Menschen zusammen, die aus eigener Erfahrung wissen, wie wichtig es ist, die eigenen Wünsche festzuhalten und vorbereitet zu sein. Neben den Referenten haben sich auch verschiedene Projektbeteiligte engagiert, darunter der AWO Ortsverein Schleswig, der Betreuungsverein Schleswig und Umgebung, die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Schleswig sowie viele weitere Institutionen, die sich für die Belange älterer Menschen stark machen.

Doch warum ist das Thema Vorsorge so wichtig? Unfälle, Krankheiten oder das Alter können dazu führen, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist, seine Angelegenheiten zu regeln. Hier kommen Vorsorgedokumente ins Spiel. Sie helfen dabei, Wünsche festzulegen und zu bestimmen, wer im Falle der Handlungsunfähigkeit für einen eintreten soll. Die Online-Verfügungen basieren auf bewährten Textbausteinen und Vorlagen des Bundesministeriums der Justiz und ermöglichen es, individuelle Dokumente wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung zu erstellen.

Vorsorge leicht gemacht

Mit den neuen Online-Tools kann jeder Schritt für Schritt seine eigenen Vorsorgedokumente gestalten. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Selbstbestimmung. Wer möchte schon im Fall der Fälle, dass andere über sein Leben entscheiden, ohne zu wissen, was man selbst wollte? Die Themen, die in der Veranstaltungsreihe behandelt werden, sind also nicht nur theoretischer Natur – sie betreffen uns alle persönlich. Die Möglichkeit, sich bereits jetzt über Hilfsmittel und Wohnraumanpassungen zu informieren, ist ein echter Gewinn für die Teilnehmer.

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Die Reihe „Vorsorge, die Mut macht“ bietet somit nicht nur wertvolle Informationen, sondern auch die Chance, in einem geschützten Rahmen über oft unangenehme Themen zu sprechen. Hier wird Mut gemacht, sich mit den eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen und sich auf das, was kommen könnte, vorzubereiten. Und das ist – ehrlich gesagt – eine wunderbare Gelegenheit, die man nicht verpassen sollte.