Die Aufregung war heute im Kreishaus Elmshorn spürbar. 56 Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein wurden beim Schülerwettbewerb „Europäischer Wettbewerb“ ausgezeichnet. Ein wirklich beeindruckendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass in diesem Schuljahr insgesamt 3.600 junge Talente aus unserer Region teilgenommen haben! Ein wahrer Kreativschub, der nicht nur die Köpfe, sondern auch die Herzen berührt hat.

Besonders erfreulich: Zwei Klassen und 14 Schüler aus dem Kreis Pinneberg dürfen sich nun als Landes- und Bundessieger feiern lassen. Die stolzen Gewinner stammen vom Carl-Friedrich-Weizsäcker-Gymnasium in Barmstedt und der Gebrüder-Humboldt-Schule in Wedel. Ihre Arbeiten sind eine kreative Auseinandersetzung mit dem Motto des Schuljahres 2025/2026: „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“.

Ein Fest der Kreativität

Die Themen, die die Schüler bearbeitet haben, sind alles andere als banal. Im Fokus standen Menschenrechte – ein Grundpfeiler von Freiheit, Gleichheit und Würde in Europa. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Wahl aus 13 verschiedenen Aufgaben, die sie auf kreative Art und Weise umsetzen konnten. Ob Bilder, Texte, Videoclips oder sogar Musikstücke, der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Rund 50 junge Künstler aus dem Kreis Pinneberg konnten sich mit ihren Beiträgen zum Thema „Europa? Aber sicher“ durchsetzen. Ein Gefühl von Stolz durchzog die Luft, als die Preise im Beisein von Bundespräsident Steinmeier überreicht wurden.

Der „Europäische Wettbewerb“ ist übrigens der älteste Schülerwettbewerb Deutschlands und setzt sich seit Jahren dafür ein, die Europabildung zu fördern. In diesem Jahr nahmen bundesweit knapp 75.000 Schülerinnen und Schüler teil – das zeigt, wie wichtig das Thema und wie lebendig die Auseinandersetzung mit Europa ist.

Ein Blick in die Zukunft

Und das Beste daran? Der Wettbewerb geht in die 73. Runde! Für das Schuljahr 2025/2026 steht das Thema Menschenrechte erneut im Mittelpunkt. Schülerinnen und Schüler sind eingeladen, ihre Ideen, Wünsche und Visionen kreativ auszudrücken – sei es in Form von Collagen, Videos, Gedichten oder sogar Hip-Hop-Songs. Lehrkräfte können sich auf Unterstützung freuen: Vier Online-Fortbildungen im Herbst bieten ihnen die Möglichkeit, sich auf die Herausforderungen des Wettbewerbs vorzubereiten.

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Die Anmeldemöglichkeiten für die Fortbildungen sind ab September 2025 verfügbar. Die Termine stehen bereits fest: 23. September, 17. Oktober, 28. November und 9. Dezember. Ein guter Zeitpunkt, um sich mit den neuen Aufgaben auseinanderzusetzen und die kreativen Köpfe der nächsten Generation zu fördern.

Mehr als nur ein Wettbewerb

Die Teilnahme ist offen für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und Schularten. Der Wettbewerb lädt zur kreativen Auseinandersetzung an den Schulen ein, wo die Arbeiten in den verschiedenen Medien entstehen. Es ist spannend zu sehen, wie junge Menschen ihre Perspektiven auf das Thema Menschenrechte in Form von Mixed Media oder Social-Media-Kunst umsetzen. Die Originalarbeiten werden dann bei der Landesstelle eingereicht und von einer Jury bewertet. Und das Beste: ausgewählte Arbeiten werden auch auf Bundesebene begutachtet. Die Preisverleihungen finden dann im Sommer 2026 in der Bayerischen Staatskanzlei statt. Ein aufregendes Jahr liegt also vor uns!

Die Begeisterung der Schüler, die heute im Kreishaus spürbar war, ist ein Zeichen dafür, dass das Engagement für Menschenrechte und europäische Werte lebendig bleibt. Es bleibt abzuwarten, welche kreativen Beiträge uns in der nächsten Runde erwarten. Die Zukunft Europas ist in den Händen unserer Jugendlichen, und sie sind bereit, ihre Stimmen zu erheben!