Der Deutsche Landfrauentag in Essen, der in diesem Jahr unter dem Motto „gestalten.begeistern.bewegen.Gemeinschaft“ stattfand, war wirklich ein Spektakel! Rund 5000 Landfrauen aus ganz Deutschland kamen zusammen, um über die Zukunft des ländlichen Raums zu diskutieren. Unter ihnen waren auch 40 Frauen aus Nordfriesland, die die Gelegenheit nutzten, um nicht nur inhaltlich, sondern auch kulturell zu wachsen. Ein echtes Highlight, das die zentrale Rolle von Frauen in der Landwirtschaft und Demokratie ins Rampenlicht rückte!

Bei brütenden 37 Grad Hitze – das war kein Zuckerschlecken! – wurde der geplante Stadtrundgang in eine Busrundfahrt umgewandelt. Auf der Tour durch Essen gab es viel zu sehen: das ehemalige Krupp-Viertel, die Ruhr und die bezaubernde Margarethenhöhe sowie die beeindruckende Zeche Zollverein, die bis 1986 Steinkohle förderte. Ein wenig frischer Wind kam dann bei der Führung durch die Zeche auf, wo die Landfrauen viel über die Geschichte der Region erfuhren. Das Gefühl, Teil dieser Geschichte zu sein – unbeschreiblich!

Ein Städtetrip mit bleibenden Eindrücken

Am nächsten Tag ging es zum Essener Dom und zurück zur Margarethenhöhe, einem Denkmal von europäischem Rang. Die Frauen waren ganz in ihrem Element. Und als sie vom 83 Meter hohen Nordsternturm in Gelsenkirchen auf die Stadt herabblickten, war das nicht nur ein Blick über Essen und den Ruhrpott, sondern auch ein Blick in die Zukunft. Trotz der Hitze war die Stimmung einfach grandios, und alle freuten sich auf den nächsten Deutschen Landfrauentag am 18. Juli 2028 in Heidelberg. Eine Vorfreude, die man spüren konnte!

Die nächste Veranstaltung, die am 30. Juni 2026 wieder in der Grugahalle in Essen stattfinden wird, steht bereits in den Startlöchern. Auch hier werden wieder rund 5.000 LandFrauen und Gäste erwartet. Das Motto „gestalten.begeistern.bewegen.GEMEINSAM“ wird die Arbeit und das Engagement der LandFrauen würdigen. Es ist ein Höhepunkt im Verbandsleben, der Begegnungen und neue Impulse für ehrenamtliches und berufliches Engagement schafft.

Frau sein in der Landwirtschaft – eine globale Herausforderung

Die Bedeutung von Frauen in der Landwirtschaft ist nicht nur ein lokales Thema. Im Jahr 2026 haben die Vereinten Nationen sogar zum „International Year of the Woman Farmer“ ausgerufen. Das Ziel ist klar: Sichtbarkeit und Stärkung für Frauen in der Landwirtschaft, denn sie tragen entscheidend zum Erfolg landwirtschaftlicher Betriebe und zur Entwicklung ländlicher Räume bei. In Deutschland leiten zwar rund 90% der Betriebe Männer, aber eine Umfrage zeigt, dass 72% der Landfrauen an strategischen und unternehmerischen Entscheidungen beteiligt sind – das sind beeindruckende Zahlen!

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Die anstehenden Herausforderungen – etwa der geringe Anteil von Hofnachfolgerinnen, der nur bei 18% liegt – sind nicht zu unterschätzen. Daher ist es wichtig, dass die Initiative des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, unterstützt von 24 Verbänden und Organisationen, die Rolle der Frauen in der Landwirtschaft ins Bewusstsein rückt. Eine Fachkonferenz zum Thema „Starke Frauen – starke Landwirtschaft“ wird am 3. März 2026 stattfinden und thematisiert, wie Frauen in der Landwirtschaft gestärkt werden können.

In einer Zeit, in der die EU-Kommission Vorschläge zur Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik nach 2027 erarbeitet, ist es entscheidend, dass der Zugang zu Chancen und finanziellen Förderungen für Frauen verbessert wird. Stimmen wie die von Elisabeth Werner von der EU-Kommission fordern mehr Repräsentation von Frauen in Entscheidungsgremien – und das ist nur richtig so!

Die Landfrauen aus Nordfriesland haben mit ihrem Besuch in Essen nicht nur Freude und Gemeinschaft erlebt, sondern auch die Möglichkeit, sich aktiv in den Dialog um die Zukunft des ländlichen Raums einzubringen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die nächsten Jahre entwickeln werden, besonders mit dem Blick auf den kommenden Deutschen Landfrauentag und die Herausforderungen, die die Landwirtschaft mit sich bringt.

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