In der kleinen Gemeinde Bargum, die im malerischen Kreis Nordfriesland liegt, hat sich etwas Spannendes entwickelt. Hier ist das Projekt „Gröön Dörp“ ins Leben gerufen worden, um die biologische Vielfalt in den ländlichen Regionen Schleswig-Holsteins zu fördern. Am 11. Mai 2026 haben sich die Beteiligten zu einem ersten Treffen versammelt, um gemeinsam an der Stärkung der Natur vor Ort zu arbeiten. Finja Nissen-Kreidenberg, die Vorsitzende des Dorfvereins Bargumer Dörpslüüd e.V., war mit von der Partie und hat frische Ideen mitgebracht. Es wurde über mögliche Projekte diskutiert, und ein besonders innovatives Vorhaben ist ein Sandarium auf dem kommunalen Friedhof, das als Nistplatz für Wildbienen dienen soll. Ein echter Augenöffner, oder? Das trifft den Nerv der Zeit!

„Gröön Dörp“ ist nicht nur ein hübsches Projekt, sondern auch ein durchdachtes Konzept, das vom Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur unterstützt wird. Es geht darum, die Biodiversität in Gemeinden mit weniger als 2.000 Einwohnerinnen nachhaltig zu fördern. Neben Bargum sind auch Brodersby, Brügge und Kummerfeld als Modellregionen ausgewählt worden. Diese Initiative hat das Potenzial, das Leben in den Dörfern zu verändern – und das ist ganz im Sinne der Akademie für ländliche Räume Schleswig-Holstein, die hinter dem Projekt steht.

Ein Netzwerk für die Zukunft

Das Projekt läuft von 2025 bis 2028 und wird nicht nur Bargum, sondern auch 8 bis 10 weitere Dörfer dabei unterstützen, lokale Flächen aktiv zu gestalten. Die engagierten Bürgerinnen, Vereine und Gemeindevertretungen haben die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen und sich fachlich beraten zu lassen. Der Austausch zwischen den Modellgemeinden wird gefördert – eine spannende Gelegenheit, voneinander zu lernen und gemeinsam an Lösungen zu tüfteln. Und seien wir ehrlich: Die Natur braucht dringend unsere Hilfe, denn der Zustand der Biodiversität in Schleswig-Holstein ist alles andere als rosig.

Rund 50 Prozent der heimischen Tier- und Pflanzenarten stehen in den Roten Listen der gefährdeten Arten. Lebensräume verschwinden, und das hat fatale Folgen für die Artenvielfalt. Die Landesregierung hat die Biodiversitätsstrategie „KURS NATUR 2030“ ins Leben gerufen, um dem entgegenzuwirken. Ziel ist es, den Rückgang der biologischen Vielfalt zu stoppen und unsere Umweltressourcen effizient zu schützen. Dafür sind drei Netzwerksäulen ins Leben gerufen worden: Planung und Projekte zur Sicherung der Artenvielfalt, Integration des Themas Biodiversität in die Bildung und der Austausch zwischen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Akteuren.

Ein Blick in die Zukunft

In den kommenden Wochen ist eine Begehung im Dorf geplant, um mögliche Flächen für Projekte zu besichtigen. Die Lachseeschwalbe, die besonders gefährdet ist, könnte von diesen Maßnahmen profitieren. Auch die positiven Ergebnisse bei Schutzmaßnahmen für Seeadler, Weißstörche und Rebhühner zeigen: Es tut sich was, und das ist einfach nur großartig! Ein bisschen Hoffnung gibt’s also doch in dieser oft tristen Zeit. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Natur in Bargum entwickeln wird und welche neuen Ideen die Einwohner*innen einbringen werden. Vielleicht wird Bargum bald zum Vorzeigeprojekt für andere Gemeinden in Schleswig-Holstein – und das wäre nicht nur für die Biodiversität, sondern auch für die Gemeinschaft ein echter Gewinn.

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