In Neumünster tut sich was! Auf dem Gelände der ehemaligen Hindenburg-Kaserne wird kräftig angepackt. Bis zum Jahr 2028 soll hier ein beeindruckendes Zoll-Trainingszentrum mit gleich drei neuen Komplexen entstehen. Das klingt nicht nur nach viel Arbeit, sondern auch nach einer spannenden Zukunft für die Zöllnerinnen und Zöllner aus Norddeutschland. Etwa 1.700 von ihnen sollen hier künftig auf modernste Art und Weise ausgebildet werden. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat die Zügel in der Hand und plant deutschlandweit insgesamt elf dieser neuen Trainingszentren. Das ist ein gewaltiges Projekt!

Die Hauptarbeiten haben bereits begonnen. Aktuell sind die Bodensanierungsarbeiten im Gange, die in der vergangenen Woche starteten – und das alles im Zeitplan! Die Baustelle wird zurzeit von Altlasten befreit, denn die frühere Nutzung des Geländes als Gerberei bringt so ihre Herausforderungen mit sich. Man munkelt sogar, dass es hier eine potenzielle Gefahr durch Milzbranderreger gibt. Aber keine Sorge! Die BImA versichert, dass die Bevölkerung nicht gefährdet ist, dank strenger Sicherheitsmaßnahmen. Auf der Baustelle selbst sorgen spezielle Zelte dafür, dass kein kontaminiertes Material entweichen kann. Dieses wird in verschlossenen Fässern zur Sondermüllverbrennung transportiert – alles nach Vorschrift!

Ein Blick auf die Bauarbeiten

Die Sanierungsarbeiten am Boden sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Ab Februar 2027 geht es dann richtig los mit dem Bau der neuen Trainingskomplexe, die eine Raumschießanlage, eine Sporthalle und ein Einsatztrainingsgebäude umfassen. Der gesamte Prozess ist auf die Schaffung von 55 neuen Arbeitsplätzen ausgelegt. Das ist nicht nur gut für die Zöllnerinnen und Zöllner, sondern bringt auch frischen Wind in die Region.

Und was ist mit der Fläche? Die gesamte Baustelle erstreckt sich über rund 13 Hektar. Es wird also genug Platz für alles geben! Aber dafür müssen die Bauarbeiter erst einmal den kontaminierten Boden vollständig abtragen und durch unbelasteten ersetzen. Das Ganze geschieht unter den strengen Augen der zuständigen Behörden und erfolgt teilweise unter speziellen Zelteinhausungen, besonders in den Bereichen, wo die Kontamination höher ist. Sicherheitsmaßnahmen wie Schutzanzüge und Atemschutz für die Arbeiter sind dabei selbstverständlich. Die Bodensanierung soll bis Ende November 2026 abgeschlossen sein, und die vollständige Fertigstellung ist für Dezember 2026 geplant.

Ein wichtiger Ort für die Zukunft

Die neuen Trainingszentren werden nicht nur die Ausbildung der Zollbeamten revolutionieren, sondern auch als Betriebsgelände für das Technische Hilfswerk (THW) dienen. Das Ziel ist klar: moderne Trainingsmöglichkeiten und eine optimale Vorbereitung auf die Herausforderungen im Einsatz. Mit einem Investitionsvolumen von rund einer Milliarde Euro für alle elf neuen Trainingszentren in Deutschland wird hier eine Menge an Ressourcen mobilisiert, um die Sicherheit und Effizienz im Zollwesen zu verbessern.

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Die Geschichte des Standorts ist eine interessante: Ehemals ein Gerberei-Areal, hat man hier systematisch Altlasten erfasst und geht nun den nächsten Schritt in eine sichere und moderne Zukunft. Das wird auch der Region Neumünster zugutekommen – mehr Arbeitsplätze, mehr Sicherheit, mehr Möglichkeiten. Und, ganz ehrlich, wer könnte da schon Nein sagen?

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