Die Pfingstzeit ist gekommen und mit ihr der Reisestress auf den Autobahnen. Ob an die Nord- oder Ostsee – das Verlangen nach Freiheit und frischer Seeluft zieht viele Menschen auf die Straßen. Doch Vorsicht! Der ADAC hat bereits vor Staus auf den Hauptverkehrsadern wie der A1, A7 und A23 gewarnt. Wer am Pfingstsonntag unterwegs ist, kann sich zwar auf relativ ruhigen Verkehr freuen, doch der Pfingstmontag wird ein anderes Bild zeigen. Zwischen 13 und 18 Uhr wird mit einem hohen Verkehrsaufkommen gerechnet. Und auch am Dienstag, dem 26. Mai, sollten Autofahrer Geduld mitbringen – ganztägig sind Verkehrseinschränkungen angesagt.
Besonders die beliebten Reiseziele in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern locken viele Urlauber an. Doch nicht nur die Küstengebiete sind gefragt. Ein DTM-Event in Zandvoort, Niederlande, zieht zusätzliche Besucher an, die sich auf den Weg machen. Aber aufgepasst: Über 1.000 Baustellen auf deutschen Autobahnen, auch im Norden, könnten die Reisepläne durcheinanderbringen. Besonders die A23 ist zwischen Hamburg-Eidelstedt und Pinneberg-Süd vom 21. bis 26. Mai gesperrt – eine Umleitung führt über die B4. Und auch die A7 hat Baustellen nördlich und südlich des Elbtunnels, die für Verzögerungen sorgen.
Stauprognosen und Tipps
Die Staugefahr ist nicht nur auf den Autobahnen A1, A2, A7 und A23 begrenzt. Auch die A24 und A27 sind betroffen. Der ADAC erwartet am Freitag, den 22. Mai, von 11 bis 19 Uhr zähen Verkehr. Am Samstag, dem 23. Mai, wird der Verkehr zwischen 10 und 15 Uhr belastet sein. Und am Montag, dem 25. Mai, sollten Autofahrer zwischen 13 und 18 Uhr besonders aufpassen. Das Lkw-Fahrverbot für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen am Sonntag und Montag könnte zwar für etwas Entlastung sorgen, doch die Blockabfertigung auf der A93/A12 am Dienstag wird sicher auch nicht zur Beruhigung beitragen.
Wie immer gilt: Geduld ist gefragt! Und um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten, gibt der ADAC Tipps zur Bildung einer Rettungsgasse – diese sollte bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden. Wer sich nicht daran hält, muss mit Bußgeldern bis zu 320 Euro rechnen. Ein weiterer Tipp: Wer kann, sollte versuchen, am Donnerstagvormittag oder sehr früh am Samstag zu starten. So kann man dem schlimmsten Stau vielleicht entkommen.
Ein Blick über die Grenzen
Doch nicht nur in Deutschland wird es eng. Auch im benachbarten Ausland sind Stauzeiten zu erwarten, insbesondere am Brenner, am Tauern und am Arlberg. Hier können Sanierungsarbeiten an Brücken und intensive Grenzkontrollen für längere Wartezeiten sorgen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man an den Grenzen zu Österreich, Italien und der Schweiz stehen bleibt, ist gestiegen. Irgendwie hat man das Gefühl, dass das Reisen nicht nur mit der Vorfreude auf den Urlaub, sondern auch mit einer gehörigen Portion Geduld verbunden ist.
Falls ihr also plant, in den nächsten Tagen die Koffer zu packen und euch auf den Weg zu machen, denkt daran: Die Straßen sind voll, der Spritpreis hoch und die Baustellen zahlreich. Aber hey, nichts geht über den Duft des Meeres und den Klang der Wellen, oder? Der Urlaub ist schließlich der Lohn für all die Geduld im Stau. Gute Fahrt!