Heute ist der 22.06.2026, und in Neumünster hat sich kürzlich etwas ganz Besonderes ereignet. Die Jacoby-Bürgergilde, eine feste Größe in der Stadt und bekannt für ihren Marsch, hat ihr Engagement für die Gemeinschaft erneut unter Beweis gestellt. In diesem Jahr fiel die Entscheidung, das Maria und Martha Hospiz als Empfänger einer großzügigen Spende auszuwählen. Mit 1.500 Euro, bereitgestellt von der Sparkasse Südholstein, wird nicht nur der Bau, sondern auch der spätere Betrieb des Hospizes unterstützt. Ein sicher wertvolles Zeichen der Verbundenheit für die Menschen hier in Neumünster.

Ex-Gildekönig Horst Saggau, der die Tradition der Gilde seit 1578 verkörpert, betonte, wie wichtig es ist, Menschen in Not zu helfen. Diese Tradition ist nicht nur eine Frage des Anstands, sondern auch eine Herzensangelegenheit. Yvonne Rosenberger, die zukünftige Vorständin der Sparkasse, hob in ihrer Ansprache das Engagement für Menschen in schwierigen Lebensphasen hervor. Das Hospiz wird ein Ort der Geborgenheit sein, ein Rückzugsort für Menschen, die in ihrer letzten Lebensphase Begleitung und Unterstützung benötigen. Komischerweise – oder vielleicht auch typisch – gibt es doch immer wieder solche Gelegenheiten, die einen innehalten lassen und nachdenklich stimmen.

Ein Ort der Hoffnung und Geborgenheit

Das Maria und Martha Hospiz befindet sich derzeit im Bau. Die Geschäftsführer von Diakonie Altholstein, Gesa Kitschke, beschreibt die Spende als ein wertvolles Zeichen der Verbundenheit innerhalb der Gemeinschaft. Es ist erstaunlich, wie viel Kraft und Unterstützung in solch einer Geste stecken kann. In einer Zeit, in der wir oft mit Herausforderungen konfrontiert sind, ist es umso wichtiger, dass es Orte gibt, an denen Menschen in ihren letzten Tagen ein Gefühl von Sicherheit und Wärme empfinden können.

Die Vision für das Hospiz reicht weit über ein bloßes Gebäude hinaus. Hier soll ein Umfeld geschaffen werden, das sowohl den Patienten als auch ihren Angehörigen ein Stück Lebensqualität zurückgeben kann. Es geht um mehr als nur medizinische Betreuung. Es geht um Menschlichkeit, Zuwendung und die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen – wie ein ehrliches Gespräch, ein Lächeln oder einfach nur die stille Präsenz eines geliebten Menschen.

Gemeinsam für eine bessere Zukunft

Die Unterstützung durch lokale Organisationen und Bürger ist entscheidend. Die Jacoby-Bürgergilde hat mit ihrem Marsch und der Spende ein weiteres Mal bewiesen, dass soziale Verantwortung nicht nur ein Schlagwort ist, sondern in der Praxis gelebt wird. In Neumünster wird solidarisch gehandelt, und das ist mehr als nur lobenswert – es ist inspirierend!

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Wenn wir an unsere Mitmenschen denken, die in schwierigen Lebensphasen stecken, dann ist es klar: Solidarität ist der Schlüssel. Das Maria und Martha Hospiz wird ein Ort sein, an dem diese Werte verwirklicht werden. Es wird ein Zuhause sein, wo man den letzten Weg nicht allein gehen muss, sondern von Menschen umgeben ist, die sich kümmern und unterstützen. Hier, in Neumünster, wird eine Vision Realität, die uns alle betrifft.

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