Heute ist der 27.05.2026, und in Kiel gibt es Grund zur Freude! Eva Stukenbrock, Professorin für Umweltgenomik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), wurde in die Leopoldina, die Nationale Akademie der Wissenschaften, berufen. Ein echter Grund zum Feiern für die Wissenschafts-Community hier und darüber hinaus. Die Leopoldina, die 1652 ins Leben gerufen wurde, zählt zu den angesehensten Wissenschaftsgesellschaften in Deutschland und hat rund 1700 Mitglieder aus den unterschiedlichsten Bereichen der Forschung. Das ist schon eine Hausnummer!
Stukenbrock leitet seit 2014 die Forschungsgruppe Umweltgenomik und ist international anerkannt als Expertin auf dem Gebiet der evolutionären Genomik pathogener Pilze. Ihre Arbeit ist nicht nur spannend, sie hat auch praktische Relevanz. Mit dem pflanzenschädlichen Pilz Zymoseptoria tritici als Modellsystem erforscht sie die genetischen Grundlagen der Anpassungen von Mikroorganismen an ihre pflanzlichen Wirte und die Umwelt. Wer hätte gedacht, dass wir eines Tages von Pilzen so viel lernen könnten? Und das, wo viele von uns sie nur als Pizza-Topping oder im Wald auf dem Weg zur Pilzsuche sehen!
Wissenschaft trifft auf Umwelt
Die Forschung von Stukenbrock ist besonders wichtig für den Schutz unserer Nutzpflanzen und die Resistenzevolution gegenüber Pestiziden. Ihre Untersuchungen über die Wechselwirkungen zwischen Wirtspflanzen und Krankheitserregern sind von unschätzbarem Wert, insbesondere in Zeiten, in denen der globale Wandel uns alle betrifft. Sie wird in der Sektion „Organismische und Evolutionsbiologie“ der Leopoldina tätig sein und plant, öffentliche Aktivitäten der Akademie zu unterstützen. Ein Highlight dürfte das Symposium „Sensing in the Metaorganism“ sein, das im Frühjahr 2027 in Kiel stattfinden soll. Das wird spannend!
Ein weiterer Pluspunkt ist die Zusammenarbeit zwischen der CAU und dem Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön, wo Stukenbrock auch Fellow ist. Diese Synergien haben dazu beigetragen, Kiel als ein Zentrum der Evolutionsforschung zu etablieren. Stukenbrock hat das „Kiel Plant Center“ (KPC) gegründet und leitet seit 2024 die DFG-Forschungsgruppe „PlantsCoChallenge“, die sich mit den Anpassungen von Pflanzen an die Herausforderungen des globalen Wandels beschäftigt. Da steckt ordentlich Power dahinter!
Ein Blick in die Zukunft
Die Arbeit, die hier geleistet wird, ist nicht nur für die Wissenschaft von Bedeutung; sie hat auch Auswirkungen auf die Landwirtschaft und unser tägliches Leben. Wenn wir über die Resilienz von Pflanzen gegenüber Schädlingen sprechen, denken wir direkt an unsere Ernährungssicherheit. Stukenbrock und ihr Team tragen mit ihren Forschungen dazu bei, dass wir in Zukunft vielleicht weniger Pestizide verwenden müssen. Das könnte nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch unsere Gesundheit verbessern – und das ist ein Ziel, das wir alle unterstützen können!
In einer Welt, die sich ständig verändert, sind Wissenschaftler wie Eva Stukenbrock unerlässlich. Sie zeigen uns, wie wichtig es ist, die Zusammenhänge zwischen Organismen und ihrer Umwelt zu verstehen. Der Weg, den sie beschreitet, mag herausfordernd sein, aber das Ziel ist klar: ein besseres Verständnis der biologischen Vielfalt und wie wir sie schützen können. Und wer weiß, vielleicht wird eines Tages auch ein Pilz, der gerade im Boden schlummert, die Lösung für ein großes Problem sein. So sind sie, die Überraschungen der Natur!