Am 18. Mai 2026, in der malerischen Stadt St. Wendel, wurde ein ganz besonderes Kapitel in der Geschichte des Bad Salzunger Hospiz-Teams aufgeschlagen. Frau Wehner und Herr Schütz, tatkräftige Mitglieder des Heimatvereins Kohlbachtal e.V., haben mit einer großzügigen Spende von 1.500 Euro ein Zeichen der Solidarität gesetzt. Diese Unterstützung wird dem stationären Hospizbau St. Wendel zugutekommen und zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam für die gute Sache einzutreten.
Der Erlös stammt aus einem Adventskonzert, das in der örtlichen Kirche stattfand. Mit viel Herzblut haben einheimische Künstlerinnen und Künstler das Event gestaltet. Die Klänge, die an diesem Abend durch die Kirche schwebten, waren nicht nur musikalischer Genuss, sondern auch Ausdruck der tiefen Verbundenheit innerhalb der Gemeinschaft. Martina Sommer, ein Mitglied des Hospiz-Teams, hob die langjährige Unterstützung des Heimatvereins hervor, die nun schon seit zehn Jahren besteht. Das ist wirklich bemerkenswert! Man merkt, dass hier nicht nur eine finanzielle Hilfe geleistet wird, sondern auch ein tiefes Vertrauen in die Arbeit des Hospiz-Teams herrscht.
Ein Dankeschön für das Engagement
Das Hospiz-Team ließ es sich nicht nehmen, allen Mitwirkenden, Spenderinnen und Spendern, Musikerinnen und Musikern sowie Helferinnen und Helfern des Konzerts seinen aufrichtigen Dank auszusprechen. Ohne diese Menschen wäre das Adventskonzert nicht möglich gewesen. Gemeinsam wurde hier etwas Großartiges geschaffen, das weit über den musikalischen Rahmen hinausgeht. Es ist die Art von Engagement, die zeigt, wie wichtig der Zusammenhalt in der Gemeinde ist.
Aber nicht nur die finanzielle Unterstützung ist von Bedeutung. Der Bau des stationären Hospizes wird ein Ort der Begegnung und des Rückzugs sein, wo Menschen in schwierigen Lebenslagen die nötige Zuwendung und Betreuung erfahren. In diesem Zusammenhang kommt auch die Biografie des Heiligen Wendelin ins Spiel, nach dem das Hospiz benannt ist. Oft wird er mit einem Schaf dargestellt, was auf das enge Verhältnis zwischen Mensch, Tier und Natur hinweist – eine Symbolik, die in der heutigen Zeit wichtiger ist denn je. Es regt zum Nachdenken an: Für wen übernehmen wir Verantwortung, und wo können wir helfen?
Wendelin und die Segensgeste
Die Darstellung des Heiligen Wendelin, der seine Hand nach vorne streckt, wird als Segensgeste gedeutet. Sie erinnert uns an die Menschen in unserem Leben, die Zuspruch und Segen benötigen. Seine rechte Hand liegt auf seinem Herzen, was dazu einlädt, über unsere eigenen inneren Sehnsüchte nachzudenken. Menschen spüren, ob jemand seine Lebensaufgabe mit Herz erfüllt und ob ihm andere am Herzen liegen. In der heutigen schnelllebigen Welt ist es wichtig, innezuhalten und zu reflektieren. Vielleicht sollten wir uns alle etwas mehr Zeit nehmen, um das Herz zu erheben und die Erdenschwere zu erleichtern.
Insgesamt ist diese Spende von Frau Wehner und Herrn Schütz nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern ein Zeichen der Hoffnung und des Miteinanders. Es zeigt uns, dass wir gemeinsam viel erreichen können, wenn wir uns für andere einsetzen. In einer Welt, in der oft das individuelle Streben im Vordergrund steht, ist es erfrischend zu sehen, wie Gemeinschaftsgeist und Mitgefühl lebendig bleiben. Der stationäre Hospizbau St. Wendel wird ein Ort sein, an dem genau diese Werte gelebt werden. Lassen wir uns inspirieren und tragen auch wir dazu bei, das Leben anderer ein Stück schöner zu machen.