Die Spannung steigt! Am Samstagabend um 19:30 Uhr wird die Stadtgartenhalle in Saarlouis zum Schauplatz eines packenden Handball-Duells. Die HG Saarlouis empfängt den ASV Hamm-Westfalen in der Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga. Das Besondere daran? Die Halle ist ausverkauft! Das Publikum wird ein echtes Spektakel erleben, denn beide Teams haben viel zu verlieren und noch mehr zu gewinnen.
Ein Blick auf die Statistiken zeigt: Die HG Saarlouis ist nicht einfach nur Meister der 3. Liga Süd-West geworden, sondern hat sich mit viel Kampfgeist und Teamgeist an die Spitze gekämpft. Auf der anderen Seite steht der ASV Hamm-Westfalen, der als Tabellenzweiter der 3. Liga Nord-West ebenfalls einiges zu bieten hat. Hamm will nach dem Abstieg im letzten Jahr sofort wieder zurück in die 2. Liga – ganz klar, hier prallen zwei hochmotivierte Mannschaften aufeinander!
Die Herausforderung annehmen
In der Aufstiegsrunde geht es um alles. In Gruppe I spielt die HG Saarlouis nicht nur gegen Hamm, sondern auch gegen den MTV Braunschweig, der ebenfalls stark auftritt und den 2. Platz in der Nord-Ost-Staffel belegt hat. Am Samstag ist Hamm der erste Gegner, und die Vorzeichen könnten kaum spannender sein. HG-Trainer Jörg Lützelberger hat die Hamm-Abwehr als kompakt und physisch stark beschrieben. Da wird es für die Saarlouiser Jungs alles andere als einfach, zumal sie voraussichtlich auf zwei verletzte Spieler verzichten müssen: Hubert Kornecki, der langzeitverletzt ist, und Sven Eberlein, der sich eine Bänderverletzung zugezogen hat.
Markus Baur, der Sportdirektor der HG, bringt es auf den Punkt: Ein Sieg wäre nicht nur für die Tabelle wichtig, sondern auch für das Selbstvertrauen. Und mit einem Gegner wie Hamm, der Spieler mit viel Erfahrung in der Zweit- und Erstliga in seinen Reihen hat – darunter Fabian Huesmann, Niklas Gautzsch, Benedikt Kühn und Andreas Bornemann –, wird das eine echte Herausforderung. Das Torhüter-Duo von Hamm, Ivan Budalic und Marcos Colodeti, zählt ebenfalls zu den starken Punkten des Teams.
Der Weg in die 2. Liga
Die Aufstiegsrunde umfasst insgesamt vier Gruppenspiele, und nur die beiden Gruppenersten können sich den Traum von der 2. Liga erfüllen. Das bedeutet, dass jeder Punkt zählt und jede Entscheidung auf der Platte über den Aufstieg entscheiden könnte. Die HG Saarlouis wird in den kommenden Wochen nicht nur gegen Hamm antreten, sondern auch gegen den MTV Braunschweig, dessen Trainer Volker Mudrow ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit EHV Aue in der Nord-Ost-Staffel hatte. Die zweite Partie findet am 25./26. Mai in Braunschweig statt, und das Rückspiel in Hamm ist für das Wochenende 30./31. Mai geplant. Auch das Rückspiel gegen Braunschweig in der Stadtgartenhalle am 6. Juni steht bereits im Kalender.
Kommt dazu, dass der ASV Hamm-Westfalen bei einem knappen 34:35 gegen Team HandbALL Lippe II zwar verloren hat, aber trotzdem seinen 2. Platz sichern konnte. Das zeigt, wie hart umkämpft die Liga ist und wie wichtig jede Entscheidung ist. Für die HG Saarlouis bedeutet das: die Vorbereitung muss sitzen, die Analyse der Gegner ist entscheidend. Und mit dem Abgang von Torwart Daniel Schlingmann zum Drittliga-Absteiger TV Homburg wird die Situation nicht einfacher.
Die Aufstiegsrunde ist also nicht nur ein sportliches Highlight für die Spieler, sondern auch für die Fans. Der Handball in Saarlouis hat eine lange Tradition und ein starkes Fan-Gefühl. Die kommenden Wochen sind der Moment, auf den alle hingearbeitet haben. Ein Moment der Emotionen, der Spannung und der Hoffnung auf den Aufstieg in die 2. Liga.