Neunkirchen steht vor finanziellen Herausforderungen: Doppelbudget 2027/2028 mit 21% mehr für Gesundheit und Soziales
Heute ist der 15.07.2026 und in Neunkirchen gibt es wieder aufregende Neuigkeiten aus der Welt der Finanzen. Die NÖ Landesregierung hat das Doppelbudget für die Jahre 2027 und 2028 beschlossen. Ein wichtiges Thema, das uns alle betrifft, denn die Ausgaben sind nicht gerade gering: 10,5 Milliarden Euro sollen 2027 und sogar 10,9 Milliarden Euro 2028 ausgegeben werden. Das ist eine richtig große Hausnummer! Die Einnahmen liegen dabei unter den Ausgaben, was bedeutet, dass die Landesregierung sich ordentlich anstrengen muss, um die Finanzen im Griff zu behalten.
Ein Blick auf die Schwerpunkte des Budgets zeigt, wo die Reise hingeht: Über 50% der Ausgaben fließen in die Bereiche Gesundheit, Pflege und Soziales. Das ist nicht nur eine Zahl, das bedeutet, dass die Menschen hier in der Region auf mehr Unterstützung zählen können. Besonders interessant für die Kleinsten unter uns ist die Tatsache, dass über 220 Millionen Euro für die Kinderbetreuung eingeplant sind. Ein echter Lichtblick, denn in Gloggnitz plant Stadtchef René Blum sogar einen neuen Kindergarten im ehemaligen Rathaus. Da ist der Bedarf ganz klar: Drei Gruppen und eine Tagesbetreuung für Kleinkinder werden dringend gebraucht.
Budgetplanung und Einsparungen
Natürlich gibt es bei all den Ausgaben auch einen Schatten: Die Einsparungen von insgesamt 380 Millionen Euro sind notwendig, um das Budget halbwegs ins Gleichgewicht zu bringen. Gespart wird an vielen Ecken: Bei Landesimmobilien sollen 30 Millionen Euro eingespart werden, im Straßenbereich sind es 40 Millionen und selbst im Kulturbereich müssen 23 Millionen Euro weniger ausgegeben werden. Sogar bei der Flüchtlingshilfe wird um 10 Millionen Euro gekürzt. Das ist nicht ganz einfach, aber Finanzlandesrat Kasser hat klargemacht, dass diese Einsparungen notwendig sind, um höhere Defizite zu vermeiden.
Die Nettofinanzierungssalden zeigen eine negative Bilanz: minus 598 Millionen Euro für 2027 und minus 545 Millionen Euro für 2028. Die Zahlen sind nicht gerade beruhigend, aber die NÖ Landesregierung hat einen konkreten Fahrplan, um den Stabilitätspakt einzuhalten. Der Pro-Kopf-Schuldenstand hat sich immerhin verbessert, und Niederösterreich liegt nun auf dem vierten Platz hinter Kärnten, Wien und Burgenland. Wenn man sich die Verschuldung zwischen 2019 und 2025 anschaut – ein Anstieg von 22% – ist das vielleicht ein kleiner Lichtblick.
Der Fokus auf die Zukunft
Das Budget für die kommenden Jahre zeigt, dass trotz der Herausforderungen ein klarer Fokus auf die wesentlichen Themen gelegt wird. Die Ausgaben im Gesundheitsbereich sollen bis 2028 um 21% steigen, im Sozialbereich um knapp 14% und für Bildung und Kinderbetreuung gibt es ein Plus von rund 9%. Das ist eine positive Entwicklung, die zeigt, dass die NÖ Landesregierung die Bedürfnisse der Bevölkerung ernst nimmt.
Die Budgetplanung erfolgt dabei nicht einfach so ins Blaue hinein, sondern ganz realistisch und vorsichtig. Die Ziele sind hoch gesteckt: Ein ausgeglichener Haushalt bis 2034. Ob das klappt? Ein bisschen Geduld und Disziplin werden wohl nötig sein, aber die Richtung stimmt. Und während die Ausgaben steigen, bleibt die Hoffnung, dass die Einsparungen und die klugen Entscheidungen der Landesregierung Früchte tragen. So steht Neunkirchen nicht nur finanziell, sondern auch sozial auf soliden Beinen für die Zukunft.
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