In Neunkirchen ist etwas ganz Besonderes geschehen! Die Stadt hat als erste in Niederösterreich eine duale Ausbildung zur Archiv-, Bibliotheks- und Informationsassistenz ins Leben gerufen. Das bedeutet, dass junge Menschen hier nicht nur in der Theorie lernen, sondern auch direkt in der Praxis – in Büchereien, Archiven und Museen. Johanna Wallner hat nun als erste Absolventin dieser neuen Ausbildung ihre Lehrabschlussprüfung erfolgreich bestanden. Ein echter Grund zum Feiern!

Bürgermeister Peter Teix war sichtlich stolz und betonte, wie wichtig diese Ausbildung für den qualifizierten Nachwuchs ist. Schließlich geht es nicht nur um die Bewahrung historischer Bestände, sondern auch um moderne Medienkompetenz! In der Ausbildung lernen die Teilnehmer alles Mögliche – von der Arbeit an Bibliothekskatalogen über den Umgang mit Kunden bis hin zu Reparaturen und der Konservierung von Medien. Auch die Vermittlung von Inhalten und Recherchetätigkeiten stehen auf dem Lehrplan. Da kann man wirklich sagen, dass die angehenden Fachkräfte bestens vorbereitet sind, um in der Arbeitswelt Fuß zu fassen.

Ein wertvoller Beitrag für die Stadt

Wallner wird bereits jetzt als wertvolle Mitarbeiterin beschrieben, die sich aktiv in Projekte und Arbeitsprozesse einbringen kann. Bürgermeister Teix gratulierte ihr herzlich und dankte zugleich den Ausbildnern, Vanessa Staudenhirz und Benedikt Wallner. Stadtamtsdirektor Christof Holzer hob die Erweiterung des Portfolios an gut ausgebildetem Fachpersonal hervor. Ein echter Gewinn für die Stadt Neunkirchen!

Für den kommenden Herbst haben sich bereits die ersten Praktikanten für die Ausbildung angemeldet. Das zeigt, dass das Interesse an dieser neuen Ausbildungsrichtung groß ist. Und das ist nur gut so, denn die Lehre ist eine moderne Berufsbildung, die praxisorientierte Ausbildung mit fachtheoretischem Wissen und Schlüsselkompetenzen verbindet. Sie steht allen Jugendlichen offen, die die neunjährige Schulpflicht erfüllt haben. Die Perspektiven sind vielversprechend!

Das Duale System in Österreich

Die Ausbildung erfolgt im dualen System, was bedeutet, dass die Lehrlinge einen Teil ihrer Zeit im Betrieb verbringen und den anderen Teil in der Berufsschule. Die Dauer der Lehre kann je nach Beruf variieren – zwei bis vier Jahre sind hier normal. Am Ende steht die Lehrabschlussprüfung, und die Absolventen sind gefragte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt. Laut dem Berufsausbildungsgesetz (BAG) werden die Ausbildungsordnungen ständig weiterentwickelt, um den aktuellen Anforderungen der Wirtschaft gerecht zu werden.

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Fast 40 Prozent der Jugendlichen in Österreich entscheiden sich mittlerweile für eine Ausbildung in der Lehre. Das zeigt, dass das duale Ausbildungssystem nicht nur stabil, sondern auch zukunftsorientiert ist. Wer mehr über die Lehrlingsausbildung erfahren möchte, findet in der Broschüre „Was wissen Sie schon über die Lehrlingsausbildung?“ viele nützliche Informationen. Bei Fragen kann man sich auch direkt an das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus wenden.

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