Heute ist der 19.05.2026 und in Neunkirchen brodelt es. Die Neunkirchner Grünen sind auf den Plan getreten. Sie fordern intensive Verhandlungen mit den Gemeinden des Bezirks, in der Hoffnung, eine Lösung für die finanzielle Lage des Hallenbads zu finden. Johannes Benda, der Grüne-Spitzenkandidat für die Gemeinderatswahl, hat klare Vorstellungen. „Auf die Bundespolitik kann man nicht warten“, sagt er und bringt damit die Dringlichkeit der Situation auf den Punkt. Es ist kein Geheimnis, dass das Hallenbad eine wichtige Einrichtung für die Gemeinschaft ist. Es darf auf keinen Fall eingespart werden!

Benda übt auch Kritik an den Versuchen des Bürgermeisters, Unterstützung im Parlament oder beim Bildungsminister zu suchen. „Das ist aussichtslos“, meint er und trifft damit einen Nerv. Die Zukunft des Hallenbads steht auf der Kippe, und ohne rechtzeitige Unterstützung wird die Budgetaufsicht des Landes möglicherweise eine Schließung anordnen. „Wir brauchen jetzt Hilfe und zwar schnell“, warnt er und fordert eine finanzielle Entlastung durch Zuzahlungen der anderen Gemeinden des Bezirks. Klar ist: Eine Gemeinde wird kaum freiwillig mitzahlen wollen. Das ist die Realität.

Verhandlungen und Kooperationen

Nach der Bildung der neuen Stadtregierung ist es an der Zeit, klare Verhandlungen mit den anderen Bürgermeistern zu führen. Benda schlägt vor, den vergünstigten Eintritt für Schulklassen von einer Kooperation der Gemeinden mit Neunkirchen abhängig zu machen. Das klingt durchaus nach einem fairen Ansatz, wenn man die finanzielle Belastung durch den Betrieb des Hallenbads betrachtet. „Das ist notwendig und gerecht“, so Benda. Die Idee, Schulklassen und somit die jüngere Generation einzubeziehen, könnte der Schlüssel sein, um die anderen Gemeinden an Bord zu holen.

Die Diskussion über das Hallenbad zeigt, wie wichtig es ist, dass Gemeinden zusammenarbeiten, auch wenn es um Geld geht. Es sind nicht nur Zahlen auf einem Blatt Papier – es geht um die Lebensqualität der Menschen in Neunkirchen und den umliegenden Gemeinden. Eine Schließung des Hallenbads wäre ein herber Verlust. Es ist mehr als nur ein Ort zum Schwimmen; es ist ein Treffpunkt, ein Ort der Begegnung und des Sports. Die Neunkirchner Grünen haben den Finger in die Wunde gelegt und damit eine wichtige Debatte angestoßen, die alle Bürger betrifft.

Die Herausforderungen, vor denen die Gemeinde steht, sind nicht neu, aber sie sind drängender denn je. Die Bürger sind gefragt, sich einzubringen und ihre Stimme zu erheben. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Verhandlungen entwickeln und ob ein gemeinsames Vorgehen gelingt, um das Hallenbad zu retten und die Gemeinschaft zu stärken.

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