Enttäuschung und Hoffnung: Stocksport zwischen Niederlagen und Nachwuchserfolgen
Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit – die erste K.O.-Runde in der 2. Bundesliga und der Landesliga stand auf dem Programm. Für die Stocksportler aus dem Bezirk Neunkirchen verlief das Ganze jedoch alles andere als erfreulich. Alle vier Teams schieden aus, und die Enttäuschung war groß. Der ESV Hintenberg trat im Achtelfinale der 2. Herren Bundesliga gegen Wang II an und startete vielversprechend. Mit einem 8:3 im ersten Durchgang schien alles perfekt zu laufen. Doch dann kam der große Knick. Wang II glich aus und führte sogar zwischenzeitlich mit 7:6 im dritten Spielabschnitt. Letztlich verloren die Hintenberger die Kontrolle und mussten sich mit 13:2 und 8:3 geschlagen geben.
So traurig die Niederlagen auch sind, sie sind nicht die einzige Nachricht aus der Welt des Stocksports. Auf der anderen Seite des Landes hat sich ein Team aus Oberösterreich aufgemacht, um bei der österreichischen Meisterschaft U14 in Liebenfels ordentlich zu punkten. Die SU Freistadt war mit gleich sieben Vertretern in Kärnten am Start. Nach dem Gewinn des Landesmeistertitels Anfang Mai wurden vier talentierte Burschen für die Meisterschaft nominiert: Mathias Wurzinger, Jonas Wansch, Julian Kranzl und Erwin Höller. Zusammen mit Lukas Reischl von der SU St. Wilibald bildeten sie das Team LV OÖ-1, welches schließlich einen respektablen 5. Platz belegte. In den letzten sechs Monaten hat die SU Freistadt gleich zwei Landesmeistertitel, einen Staatsmeistertitel und diesen 5. Platz bei der ÖM errungen – das ist schon eine tolle Bilanz!
Spannende Rangliste
Aber zurück zu den aktuellen Geschehnissen in der Bundesliga. So ergab sich aus den letzten Runden eine spannende Rangliste. An der Spitze steht der ESV Oed 1 aus Steiermark, gefolgt von SSV ASKÖ Weiz Nord 3 und ESV Jimmy Wien 1. Die Statistiken zeigen, dass die Mannschaften hart um jeden Punkt kämpfen. ESV Hintenburg, leider auf dem letzten Platz, hat in zwölf Spielen nur zwei Siege erringen können und steht mit 4:20 Punkten da. Da bleibt nur zu hoffen, dass sich die Spieler schnell wieder fangen und die kommenden Runden besser abschneiden.
Die Schiedsrichter und Wettbewerbsleiter waren auch am Wochenende im Einsatz: Michael Rechberger und Jörn Vogelauer sorgten dafür, dass alles fair ablief. Doch das kann die Enttäuschung der Hintenberger nicht mildern. Sie müssen nun nach vorne schauen und aus diesen Niederlagen lernen. Vielleicht hilft ein Blick auf die Erfolge der Nachwuchsspieler aus Freistadt als Inspiration. Dort zeigt sich, dass harte Arbeit und Teamgeist durchaus mit Erfolg belohnt werden können. Die Stocksport-Saison ist noch lange nicht vorbei, und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!
Ein modernes Nachrichtenportal muss für alle Menschen zugänglich sein. Deshalb haben wir unser Magazin mit VeloCore konsequent nach WCAG 2.1 und BITV 2.0 entwickelt – die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom.
