Fantasien und Farben: Eine künstlerische Reise im Mannlich-Haus
Im Herzen von Zweibrücken, im charmanten Mannlich-Haus, findet zurzeit eine Ausstellung statt, die die Sinne anspricht und die Fantasie anregt. Unter dem Titel „Fantasien – Abstraktionen – Figuren“ präsentieren drei herausragende Künstler ihre Werke: Elisabeth Schael, Elena Mokina und Eugen Waßmann. Die Ausstellung läuft noch bis zum 25. Juli, also wenn Sie sich nicht schon auf den Weg gemacht haben, ist jetzt die ideale Gelegenheit!
Elisabeth Schael, geboren 1950 und wohnhaft in Großbundenbach, hat mit 50 Jahren den Pinsel in die Hand genommen und sich in die Welt der Acrylmalerei gestürzt. Ihre Werke sind geprägt von einem „abstrakten Realismus“, der von der New York School beeinflusst ist. Besonders beeindruckend sind die Bilder „Wildnis“, „Im Garten“ und „Steingarten“. Während „Wildnis“ mit multiperspektivischen Brechungen und organischen Strukturen spielt, bietet „Im Garten“ ein ruhiges, flächiges Bild mit einem Sonnenuntergang im Hintergrund. In „Steingarten“ hingegen entfaltet sie eine dynamische Farbgebung in feurigen Rottönen. Man spürt förmlich die Leidenschaft und das Engagement, das in jedem Pinselstrich steckt.
Ein Blick auf die Künstler
Elena Mokina, 1960 in Sotschi geboren, hat ihre künstlerischen Wurzeln bereits im Schulalter gelegt und ihre Ausbildung in Russland absolviert. Ihre Werke sind eine faszinierende Mischung aus expressionistischen und ikonographischen Einflüssen. In der Galerie sind figürliche Darstellungen zu finden, die sie als „Theaterstück“ bezeichnet. Besonders hervorzuheben sind die Bilder „Ein Unbekannter“, das mit klaren Formen und Farben besticht, sowie „Sommerfantasie“, das an dynamische Körperformen erinnert und Assoziationen an den „Feuervogel“ weckt. Schließlich entführt „Tanz der Symbole“ den Betrachter in eine ruhige Welt aus gedeckten Pastellfarben.
Eugen Waßmann, ein weiterer Akteur dieser Ausstellung, wurde 1950 im Ural geboren und lebt seit 1991 in Deutschland. Er ist nicht nur Künstler, sondern auch Dozent an verschiedenen Kunstschulen. Seine Glasobjekte in Grüntönen sind bekannt und er hat bereits auf zahlreichen Ausstellungen in Deutschland, Frankreich und Luxemburg seine Werke präsentiert. Aktuell ist er auch beim Jägersburger Strandfest in Homburg zu sehen. Seine Kunst ist ein faszinierendes Spiel mit Licht und Form.
Öffnungszeiten und weitere Highlights
Die Ausstellung im Mannlich-Haus, Herzogstraße 8, ist samstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Nutzen Sie die letzte Möglichkeit zur Besichtigung am Montag von 14 bis 18 Uhr. Es ist wirklich eine Freude, die Kreativität und Vielfalt dieser Künstler zu erleben.
Die Ausstellung in Zweibrücken fügt sich ein in ein beeindruckendes Jahr der Kunst, das auch in anderen Städten Deutschlands mit bemerkenswerten Ausstellungen aufwartet. Im Kunstpalast Düsseldorf etwa können Kunstliebhaber bis zum 3. März 2025 über 70 Werke der Farbfeldmalerei bewundern. Und nicht zu vergessen: Die bevorstehenden Ausstellungen wie „Kosmos Kandinsky“ im Museum Barberini oder „Wir werden bis zur Sonne gehen“ im Wilhelm-Hack-Museum, die beide die Rolle der Künstlerinnen in der geometrischen Abstraktion beleuchten, versprechen ebenfalls spannende Einblicke in die Kunstwelt.
Es gibt also viel zu entdecken, nicht nur im Mannlich-Haus, sondern in ganz Deutschland. Lassen Sie sich von der Vielfalt und Kreativität anstecken und genießen Sie die Zeit im Zeichen der Kunst!
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