Heute ist der 20.06.2026 und es ist wieder einmal Zeit für eine kleine Neuigkeit aus Worms! In der heißen Jahreszeit, wenn die Sonne gnadenlos vom Himmel brennt, ist es für viele Menschen eine Herausforderung, einen kühlen Kopf zu bewahren. Genau hier kommt eine innovative App ins Spiel, die den Fußgängern in Heidelberg und Worms das Leben erleichtert: die shaded.ors. Forscher der Universität Heidelberg haben diese clevere Anwendung entwickelt, um schattige Wege zu berechnen und so hitzeangepasste Mobilität für besonders betroffene Gruppen zu ermöglichen. Senioren, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen können jetzt sicherer und angenehmer durch die Stadt kommen – und das ist doch einfach nur großartig!

Die App unterstützt seit Sommer 2024 die Routenplanung und berücksichtigt dabei nicht nur aktuelle Wetter- und Sonneneinstrahlungsdaten, sondern auch Informationen zur Wegbeschaffenheit. Die Entwickler vom Heidelberg Institute for Geoinformation Technology (HeiGIT) haben digitale Oberflächenmodelle integriert, die die Höhe von Gebäuden und Bäumen erfassen. So wird ein präziser Solarindex für jeden Straßenabschnitt ermittelt – und das alles in Kombination mit Geländemodellen und OpenStreetMap-Karten. Wie cool ist das denn? Bei der Planung der Routen wird sogar die Tageszeit und der Sonnenstand berücksichtigt. Morgens führt der Weg vielleicht über die Wilhelm-Leuschner-Straße, während am Nachmittag die Goethestraße empfohlen wird. Perfekt, um sich der brütenden Hitze zu entziehen!

Ein Schritt in die Zukunft

Die App ist mittlerweile nicht nur auf Heidelberg und Worms beschränkt, sondern berechnet schattige Fußwege in über 80 deutschen Großstädten. Das Projekt wird von der Klaus Tschira Stiftung unterstützt und zeigt auf, wo Fußgänger besonders stark von der Hitze betroffen sind. Das ist besonders wichtig, denn dicht bebaute Viertel heizen sich im Sommer stark auf – Asphalt, Beton und dunkle Fassaden speichern die Wärme wie ein riesiger Heizkörper. Grünflächen und Alleen hingegen bieten kühlere Alternativen und laden zum Verweilen ein.

Die letzten drei Jahre waren die heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen. Es ist kein Geheimnis, dass hohe Temperaturen die Erschöpfung und Kreislaufprobleme beschleunigen, insbesondere bei älteren Menschen, Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Eltern mit kleinen Kindern. Hier setzt die App an! Sie spiegelt oft die intuitiven Wege der Menschen wider und ermöglicht es, auch bei drückender Hitze sicher ans Ziel zu kommen. Man kann sich gut vorstellen, wie beruhigend es sein kann, wenn man weiß, dass man auf schattigen Pfaden unterwegs ist und nicht von der Sonne gegrillt wird.

Gemeinsam für ein besseres Klima

Die Anwendung nutzt lokale Klimainformationen und hochaufgelöste Schattendaten, um hitzeangepasste Routen zu erstellen. Langfristig könnte die Anwendung sogar Kommunen bei der Klimaanpassung unterstützen. Fehlende schattige Wege könnten auf einen Investitionsbedarf in Bäume und Schattenspender hinweisen – ein Punkt, der in vielen Städten dringend angegangen werden sollte. Schließlich wollen wir doch alle ein wenig mehr Grün in unseren Städten, oder? Und das Schöne daran: Die App ist quelloffen. Das bedeutet, dass andere Städte das Hitzerouting auch für sich adaptieren können, solange sie über die entsprechenden Daten verfügen.

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Insgesamt ist die shaded.ors-App ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, wenn es darum geht, die Mobilität in unseren Städten zu verbessern und den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden. Wer weiß, vielleicht wird diese Art der Routenplanung bald zur Norm und wir können schon bald auch in anderen Städten auf schattigen Wegen flanieren. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Sommerhitze uns nicht ganz aus der Bahn wirft!

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