In der malerischen Vulkaneifel, wo die Luft frisch und die Aussicht atemberaubend ist, tut sich etwas im Dachdeckerhandwerk. Maren May, eine 28-jährige Dachdeckermeisterin aus Kerpen, hat sich der Mission verschrieben, junge Menschen für diesen vielseitigen Beruf zu begeistern. Bei der letzten Innungsversammlung wurde sie von Obermeister Markus Heupts und Landesinnungsmeister Johannes Lauer mit einer Mitgliedsurkunde geehrt. Ein tolles Gefühl, oder? Maren ist nicht nur Meisterin, sie ist auch Ausbildungsbotschafterin der Initiative „Zukunft Dachdecker“ des Landesinnungsverbands Rheinland-Pfalz. Diese Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, das Handwerk in ein neues Licht zu rücken und mehr Jugendliche für die Dächer unserer Städte zu gewinnen.

Das Dachdeckerhandwerk hat in den letzten Jahren einen regelrechten Aufschwung erlebt. 2026 zeigt eine erfreuliche Bilanz: die Zahl der neuen Auszubildenden im ersten Lehrjahr ist um stolze 10,8 % auf 3.440 gestiegen! Ingesamt sind nun 8.939 Dachdecker-Auszubildende aktiv – ein Plus von 4,1 %. Auch Frauen sind keineswegs mehr eine Seltenheit in diesem Beruf, 407 junge Damen haben sich für eine Ausbildung entschieden – ein Zuwachs von 17 im Vergleich zum Vorjahr. Das ist doch wirklich motivierend, oder? Es zeigt, dass der Dachdeckerberuf nicht nur körperliche Arbeit, sondern auch Kreativität und technisches Verständnis erfordert. Und die Möglichkeiten sind vielfältig: energetische Sanierung, Abdichtung, Denkmalpflege oder Fassadenbau – die Liste ist lang.

Das Handwerk im Wandel

Maren May weiß, worauf es ankommt. Aufgewachsen in einem Familienbetrieb, schätzt sie die Kombination aus körperlicher Arbeit, handwerklichem Können und dem Arbeiten an der frischen Luft. „Teamarbeit ist das A und O“, betont sie und unterstreicht die Bedeutung der ständigen Weiterentwicklung der Technik im Dachdeckerberuf. Sie hat im Mai ihre Meisterprüfung abgelegt und fühlt sich nun bereit, Verantwortung zu übernehmen. Es ist nicht nur ein Job, es ist eine Lebensart!

Die Ausbildungsinhalte sind ebenfalls auf dem neuesten Stand. Neben den traditionellen Fertigkeiten lernen die Azubis auch, wie man Photovoltaikanlagen installiert oder Dachgeschosse ausbaut. Ab Oktober 2026 wird es für Dachdecker-Lehrlinge im dritten Lehrjahr eine Ausbildungsvergütung von 1.460 Euro geben – das kann sich sehen lassen! Und die Unterstützung durch den Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) ist nicht zu unterschätzen. Azubimessen, Girls‘ Day und Social-Media-Kampagnen werden organisiert, um das Handwerk bei den jungen Leuten bekannter zu machen.

Ein Beruf mit Zukunft

Es ist klar, dass das Dachdeckerhandwerk als Vorreiter bei erneuerbaren Energien und Klimaanpassungsmaßnahmen gilt. Ein Abschlussbericht des BIBB hebt es als einen der drei Berufe hervor, die zur Klimaanpassung beitragen. Maren und ihre Kollegen arbeiten nicht nur an Dächern, sondern auch an der Zukunft. Moderne Technologien wie Drohnen und digitales Baustellenmanagement kommen zum Einsatz. Wer sich für eine Ausbildung interessiert, findet auf der Plattform www.dachdeckerdeinberuf.de alle Informationen und kann direkt Kontakt zu Ausbildungsbetrieben aufnehmen.

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Die Zukunft des Dachdeckerhandwerks sieht also rosig aus! Mit engagierten Menschen wie Maren May, die die nächste Generation anleiten und inspirieren, wird dieser Beruf nicht nur überleben, sondern auch aufblühen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Branche weiterentwickelt. Wer weiß, vielleicht ist der nächste große Dachdeckermeister schon in der Schule und weiß noch nichts von seinem Glück?

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