Heute, am 3.07.2026, gibt es in Rheinland-Pfalz eine wichtige Warnung, die nicht unerhört bleiben sollte. Die Verbraucherzentrale hat festgestellt, dass immer mehr Menschen auf die sogenannten Drittanbieter für Nachsendeaufträge hereinfallen. Ja, ihr habt richtig gelesen! Immer wieder landen Verbraucher auf Seiten, die wie die offiziellen Angebote der Deutschen Post aussehen. Das Problem? Diese Seiten sind alles andere als offiziell und können einen ganz schön zur Kasse bitten.

Die Situation ist wirklich brisant. Immer wieder gehen Strafanzeigen wegen dieser kostenpflichtigen Internetangebote ein. Die Nutzer suchen nach einem Nachsendeauftrag – vielleicht weil sie umziehen oder einfach nur für eine Weile verreisen wollen – und plötzlich finden sie sich auf dubiosen Websites wie nachsendeauftrag.services oder nachsendung.online wieder. Dort werden ihnen horrende Preise von über 100 Euro für sechs Monate angeboten! Zum Vergleich: Der offizielle Nachsendeservice der Deutschen Post kostet gerade mal 31,90 Euro, wenn man ihn online beauftragt. Es ist wirklich erschreckend, wie leicht man in diese Kostenfallen tappen kann.

Der Trick der Drittanbieter

Aber wie funktioniert das Ganze eigentlich? Ganz einfach: Diese Drittanbieter leiten die Aufträge lediglich an die Deutsche Post weiter, führen die Nachsendung selbst jedoch nicht durch. Schon allein das lässt einen schaudern. Die Deutsche Post hat klipp und klar erklärt, dass sie mit diesen Unternehmen nicht zusammenarbeitet und auch nicht von deren Geschäftsmodell profitiert. Das heißt, ihr zahlt also nicht nur mehr, sondern habt auch keinerlei Vorteile davon. Unnötig zu sagen, dass die Deutsche Post vor diesen Kostenfallen warnt und schätzt, dass jährlich rund 350.000 Nachsendeaufträge über Drittanbieter abgeschlossen werden.

Wie kann man sich also vor diesen Fallen schützen? Die Tipps sind simpel, aber effektiv. Ruft direkt über die offizielle Internetseite der Deutschen Post auf, prüft die Internetadresse gründlich – die echten Angebote haben die Domain der Deutschen Post. Und ganz wichtig: Vergleicht die Preise, bevor ihr zuschlagt! Ein Blick ins Impressum kann ebenfalls aufschlussreich sein, denn viele Anbieter sitzen im Ausland und sind daher schwerer greifbar. Lasst euch nicht von einer professionellen Gestaltung oder ansprechenden Farbgebung blenden. Das kann schnell in die falsche Richtung führen.

Was tun bei Problemen?

Falls ihr doch unbeabsichtigt einen Vertrag mit einem Drittanbieter abgeschlossen habt, solltet ihr den Fall zeitnah prüfen. Es könnte sein, dass ihr verbraucherrechtliche Ansprüche habt. Und wenn ihr den Verdacht auf eine betrügerische Handlung habt, ist es ratsam, dies umgehend zur Anzeige zu bringen – auch online ist das möglich. Es ist besser, auf Nummer sicher zu gehen, als hinterher auf den Kosten sitzen zu bleiben.

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In einer Zeit, in der alles so schnelllebig ist und wir ständig online sind, ist es wichtig, wachsam zu sein. Die Gefahr, in eine Kostenfalle zu tappen, schwebt immer über uns. Doch mit ein wenig Vorsicht und gesundem Menschenverstand kann man sich gut schützen. Also, Augen auf beim Nachsendeauftrag!

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