Die Fußball-Weltmeisterschaft klopft an die Tür! Vom 11. Juni bis zum 19. Juli 2026 wird das runde Leder in Mexiko, Kanada und den USA über die Plätze rollen. Und das gleich mit einer besonderen Premiere: Statt der gewohnten 32 Teams treten diesmal 48 Mannschaften an. Ein großer Schritt, der sowohl für die Spieler als auch für die Fans viel Aufregung mit sich bringt. Doch so schön die Vorfreude auch ist, die Zeitverschiebung könnte die deutschen Fußballfans etwas dämpfen. Viele Spiele starten hierzulande spät abends oder sogar nachts – das wird eine Herausforderung für die Nachteulen unter uns!

In Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, wird es aber trotzdem Möglichkeiten geben, die WM-Spiele in geselliger Runde zu genießen. Der Gastronom Atilla Gülgen plant ein Public Viewing an der Villa Weißhaus, wo bis zu 1000 Zuschauer Platz finden. Der Eintritt ist frei, und für das leibliche Wohl wird mit Grillfleisch und Bier gesorgt. Ein echter Leckerbissen, oder? Und dann gibt’s da noch Flieten Franz am Zurlaubener Ufer, wo die Spiele auf einer 15 Quadratmeter großen LED-Leinwand übertragen werden – hier ist Platz für etwa 500 Zuschauer. Reservierungen sind nicht möglich, also gilt: „Wer zuerst kommt, mampft, trinkt und schaut zuerst.“ Und das Beste? Auch Bier- und Cocktailwagen stehen bereit! Das klingt nach einem perfekten Sommerabend.

Öffnungszeiten und Spiele

Die Öffnungszeiten von Flieten Franz könnten sich an die späten Anstoßzeiten anpassen müssen. Ein kleiner Hinweis für alle, die sich auf die Spiele der deutschen Mannschaft freuen: Am 14. Juni trifft Deutschland auf Curaçao um 19 Uhr, gefolgt von den Spielen gegen die Elfenbeinküste am 20. Juni und Ecuador am 25. Juni, beide um 22 Uhr. Das wird spannend, Freunde!

Und das ist noch nicht alles. In Trier gibt es auch andere Gaststätten, die WM-Spiele zeigen. Das „Louisiana“ am Kornmarkt plant, alle Spiele zu übertragen, auch auf der Terrasse mit etwa 120 Plätzen. Das „Kings Diner“ in Heiligkreuz wird ebenfalls mindestens die Deutschland-Spiele auf einer großen Leinwand und zwei Fernsehern zeigen – Platz für ungefähr 80 Personen. Allerdings gilt auch hier: Keine Reservierungen, also besser frühzeitig aufschlagen!

Regeln und Ausnahmen

Jetzt kommt’s aber: Für Public Viewing gelten besondere Regelungen. Die Bundesregierung hat eine befristete Verordnung erlassen, die Ausnahmen vom Lärmschutz für Public Viewing-Veranstaltungen vorsieht. Die Regelungen sind gültig vom 20. Mai bis zum 31. Juli 2026. Normalerweise greift der Lärmschutz ab 22 Uhr, aber aufgrund der WM-Spiele, die häufig in die Nachtstunden fallen, dürfen diese Ausnahmen gemacht werden. Das heißt, die zuständigen Behörden müssen die örtlichen Verhältnisse wie Nachtruhe und Nähe zur Wohnbebauung berücksichtigen. Klar ist, dass nicht überall Public Viewing erlaubt ist; das liegt im Ermessen der örtlichen Behörden.

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Insgesamt umfasst die WM 2026 104 Spiele, und viele dieser Anstoßzeiten liegen zwischen 22 Uhr und 6 Uhr MESZ. Das könnte dem einen oder anderen Nachbarn nicht gefallen – aber hey, Fußball verbindet, oder? Die Veranstaltungen müssen einzeln geprüft werden, und es gibt keinen Anspruch auf Genehmigung für Public Viewing. Das bedeutet, dass Bars, Biergärten und Eventlocations sich um die nötigen Genehmigungen kümmern müssen. Private Gartenpartys fallen jedoch nicht unter die Sonderregelung. Also, für die, die im eigenen Garten feiern wollen: Hier gelten die regulären Vorschriften.

In Mitteldeutschland sind eher dezentrale Public-Viewing-Angebote in Bars und Biergärten zu erwarten. Fans sollten die lokalen Ankündigungen im Auge behalten, um keine Spiele zu verpassen. Und am Ende bleibt nur zu sagen: Auf geht’s, Deutschland! Die WM kann kommen!