Die VET-CONCEPT Gladiators Trier stecken nach einem schwierigen Verlauf in der easyCredit Basketball-Bundesliga 2025/2026 in einer kritischen Phase. Mit 32 Punkten aus 31 Spielen belegen sie derzeit den 9. Platz. Die letzten Begegnungen lassen wenig Raum für Optimismus: Die Mannschaft hat in den letzten drei Spielen verloren, darunter ein deutliches 94:102 gegen Science City Jena, ein 80:104 gegen die Bayern und ein herber Rückschlag mit 97:123 gegen RASTA Vechta.

Insgesamt verzeichnet das Team in den letzten 10 Spielen 6 Niederlagen, was die Sorgenfalten bei Fans und Management vertieft. Die nächsten Spiele stehen bereits vor der Tür: Am 2. Mai 2026 empfangen die Gladiators die EWE Baskets Oldenburg, gefolgt von einem Auswärtsspiel gegen die Telekom Baskets Bonn am 8. Mai und einem Heimspiel gegen SYNTAINICS MBC am 10. Mai. Hier gilt es, die Wende herbeizuführen und die Erfolgsquote von 51,6% zu verbessern.

Saisonstatistik und Teamleistung

Ein Blick auf die Saisonstatistik zeigt, dass die Gladiators bisher 16 Siege und 15 Niederlagen verbuchen konnten. Zu Hause in der SWT-Arena, die Platz für 5900 Zuschauer bietet, konnten sie 10 von 15 Spielen gewinnen, während sie auswärts nur 6 von 16 Begegnungen für sich entscheiden konnten. Insgesamt haben sie 2816 Punkte erzielt, wobei 1375 Punkte aus Heimspielen stammen. Im Vergleich zu ihren Gegnern liegt die Mannschaft in einigen Bereichen leicht hinten: Die durchschnittliche Punktezahl pro Spiel beträgt 90,8, während die Gegner im Schnitt 93,3 Punkte erzielen.

Auch bei den Rebounds und Assists zeigt sich eine ähnliche Tendenz: Mit 37,3 Rebounds pro Spiel liegen die Gladiators hinter den 37,7 ihrer Gegner zurück. Dennoch kann die Mannschaft mit einer soliden Feldwurfquote von 48,3% aufwarten, die besser ist als die der Gegner (46,3%).

Der Kader und die Zukunft

Der aktuelle Kader der Gladiators besteht aus 16 Spielern, darunter 7 Guards, 6 Forwards und 3 Center, mit einem Durchschnittsalter von 27,6 Jahren. Besonders bemerkenswert ist die internationale Mischung: 7 Spieler kommen aus Deutschland, während 9 Spieler aus den USA, Estland oder dem Iran stammen. Headcoach Jacques Schneider und sein Trainerteam, bestehend aus Kevin Oberlack, Philipp Staiger und Toni Orlovic, stehen vor der Herausforderung, die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen.

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Die Gladiators haben eine stolze Basketball-Historie in Trier und feierten in der jüngeren Vergangenheit bedeutende Erfolge, darunter die ProA Meisterschaft und den Aufstieg in die Bundesliga 2025 sowie den Deutschen Pokalsieg in den Jahren 1998 und 2001. Axel „Aggy“ Mock, eine Legende des Trierer Basketballs, ist eine herausragende Figur, die den Verein in den Herzen der Fans verankert hat.

Der Blick nach vorne

Die kommenden Spiele sind entscheidend für die Gladiators, um sich aus der aktuellen Krise zu befreien und sich für die nächsten Herausforderungen zu positionieren. Die Loyalität der Fans, die in der SWT-Arena stets für eine mitreißende Atmosphäre sorgen, bleibt ungebrochen. Tickets für die Spiele sind über die Vereinshomepage erhältlich, und die Spiele können live bei Dyn verfolgt werden. Die Zukunft des Vereins bleibt spannend, und die Hoffnung auf eine Wende in der Saison ist noch lange nicht verloren.