In einer bewegenden Geste der Dankbarkeit hat Christina Duemler, eine in den USA lebende Stadtführerin, einen Leserbrief an den Volksfreund gesendet. Grund dafür ist die herausragende Betreuung ihrer Mutter, Lilli Simon, im Klinikum Mutterhaus in Trier, wo sie ihre letzten Tage verbrachte. Die Erlebnisse in der Palliativstation haben Duemler tief berührt und sie möchte diese positiven Erfahrungen mit in die USA nehmen.

Lilli Simon war in den letzten 25 Tagen ihres Lebens im Klinikum Mutterhaus. Zunächst auf der Inneren Medizin, dann auf der Palliativstation, wurde sie dort mit Respekt und Professionalität betreut. Die Diagnose ihrer Erkrankungen – eine Dysfunktionalität des Verdauungstraktes und eine Lungenentzündung – war verheerend. Am Ende wog Lilli Simon nur noch 33 Kilogramm. Am 11. Mai starb sie nach zehn Tagen auf der Palliativstation. Duemler hebt hervor, wie wichtig die menschliche Zuwendung des Personals war, etwas, das sie in ihrer Trauer sehr geschätzt hat.

Ein Dank an das Klinikum Mutterhaus

In ihrem Brief kritisiert Duemler die häufig negative Wahrnehmung des deutschen Gesundheitssystems. „Es ist nicht alles schlecht“, sagt sie und verweist auf die kompetente medizinische Hilfe, die ihre Mutter erhalten hat. Sie und ihre Brüder sind dankbar für die Unterstützung, die sie in dieser schwierigen Zeit erfahren durften. Besonders die Palliativstation, die Teil des Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen ist, leistet wertvolle Arbeit. Mit neun Betten, darunter acht Einzelzimmer, bietet die Station Platz für Patienten, die an schweren Erkrankungen leiden.

Die Palliativstation hat sich auf die Betreuung von Patienten spezialisiert, die an onkologischen Erkrankungen oder anderen schweren Erkrankungen leiden. Ihre Arbeit wird von einem interdisziplinären Team aus Ärzten, Sozialarbeitern und Therapeuten unterstützt. Auch tiergestützte Therapie wird hier angeboten, was zeigt, wie vielfältig die Ansätze zur Linderung von Leid sind. Die Betreuung ist nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich – das ist etwas, was Duemler besonders schätzt.

Die Rückkehr nach Trier

Im Juli plant Duemler, nach Trier zurückzukehren. Ihre Wurzeln hier sind stark, schließlich hat sie in Trier Abitur gemacht und in Mainz studiert, bevor es sie 2010 in die USA verschlug. Heute lebt sie am Stadtrand von Washington D.C. und bietet Führungen für deutschsprachige Touristen an. Dabei kann sie ihre kulturellen Brücken schlagen, denn sie sieht auch die positiven Seiten der amerikanischen Gesellschaft. „Wir könnten von der Risikofreudigkeit der Amerikaner lernen“, sagt sie. Ein interessanter Gedanke, der zeigt, dass die Verbindung zwischen beiden Ländern reich an Möglichkeiten ist.

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Die Geschichten, die Christina Duemler über ihre Erfahrungen mit dem Klinikum Mutterhaus erzählt, sind mehr als nur persönliche Erinnerungen. Sie sind ein Zeichen für die Menschlichkeit in der Pflege und eine Erinnerung daran, wie wichtig es ist, auch in schwierigen Zeiten eine Hand zu halten. Ihr Dank ist nicht nur eine Hommage an das Personal, sondern auch ein Aufruf, das Gute im Gesundheitssystem zu erkennen und zu schätzen. So wird aus Schmerz auch Hoffnung – und vielleicht ein kleiner Funke Veränderung.

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