Blitzlichtgewitter: Geschwindigkeitskontrollen in Trier-Saarburg und Umgebung
Heute ist der 6.07.2026 und die Region Trier-Saarburg steht unter dem wachsamen Auge der Geschwindigkeitsmessungen. Ein Blick auf die Straßen zeigt: Hier wird heute nicht nur gefahren, hier wird auch kontrolliert! Der Blitzer-Service hat seine Zelte aufgeschlagen und wird an verschiedenen Standorten aktiv sein. An diesem Montag dürfen sich Autofahrer auf der B51 in Trier-Pallien und Bitburg, sowie auf der L169 in Ruschberg und der A60 auf einige unangenehme Überraschungen gefasst machen.
Auch die L189 in Erden wird zum Schauplatz der Geschwindigkeitsmessungen. Morgens sind die Kontrolleure in Cessange, rue de Cessange und Mersch, rue de la Gare unterwegs, mittags in Pétange, rue d’Athus und abends in Lieler, Hauptstroossken. Das Saarland ist ebenfalls nicht von dieser Aktion ausgeschlossen. Hier werden die Autofahrer auf der Lisdorf, B 269, in Peppenkum, L 101 und auf der BAB 620 zwischen den Anschlussstellen Saarbrücken und Saarlouis genau unter die Lupe genommen. Und das Beste? Unangekündigte Kontrollen an weiteren Orten sind möglich. Da kann man schon ins Schwitzen kommen!
Bußgelder, Punkte und mehr
Wer denkt, man könnte einfach mal ein bisschen schneller fahren und hoffen, es bleibt unentdeckt, der irrt gewaltig. Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts sind nicht ohne. Ein kleiner Ruckler bei 10 km/h zu viel kostet Euch schon mal 30 Euro. Fährt man 21 bis 25 km/h zu schnell, sind es bereits 115 Euro und 1 Punkt in Flensburg – und das nur für einen kleinen Moment der Unachtsamkeit. Aber auch außerhalb von Ortschaften sollte man aufpassen. Hier ist es etwas günstiger, aber auch nicht viel: 20 Euro für bis zu 10 km/h zu schnell. Die Strafen steigen rasant, bis hin zu 700 Euro und 2 Punkten, wenn man über 70 km/h zu schnell unterwegs war. Wer denkt, das sei nur ein bisschen Geld, sollte wissen, dass die Bußgeldbescheide in der Regel innerhalb von 2-3 Wochen ins Haus flattern – in Ausnahmefällen kann es sogar bis zu 6 Monate dauern, bis man einen Brief erhält.
Und gerade in der heutigen Zeit, wo jeder Euro zählt, ist das ganz schön unangenehm. Die Verjährungsfrist für Ordnungswidrigkeiten beträgt übrigens 3 Monate, beginnend mit dem Tag des Verstoßes. Da könnte man schon mal ins Grübeln kommen, ob das bisschen schneller fahren wirklich das wert ist!
Punkte, die zählen
Doch nicht nur die Geldstrafe ist ein Thema. Auch die Punkte im Fahreignungsregister sind nicht ohne. Ab 8 Punkten wird die Fahrerlaubnis entzogen. Aber keine Panik! Man kann Punkte abbauen, wenn man nicht mehr als 5 hat und an einem freiwilligen Fahreignungsseminar teilnimmt. Punkte verfallen nach unterschiedlich langen Fristen, die von der Schwere des Verstoßes abhängen. Ein Punkt bleibt 2,5 Jahre, während 3 Punkte ganze 10 Jahre im Register verweilen können. Wer also denkt, man könnte sich mal schnell einen Punkt einhandeln, sollte die Tragweite seiner Entscheidungen bedenken.
So, liebe Autofahrer! Wenn ihr heute unterwegs seid, denkt daran: Die Kontrolleure sind da und sie nehmen ihren Job ernst. Wer ruhig und vorausschauend fährt, der braucht sich auch keine Sorgen zu machen. Und vielleicht, nur vielleicht, kann man ja auch mal die Geschwindigkeit drosseln – für die eigene Sicherheit und die der anderen. Also, immer schön auf den Tacho schauen und die Augen auf der Straße lassen!
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